Christian hatte sich bei mir gemeldet und mich gefragt, ob er nicht einen Beitrag aus der Perspektive eines Blog-Newbies schreiben könne? Es sei doch schließlich etwas anderes, wenn man als Einsteiger das Bloggen betrachtet, wie man das überhaupt angehen soll. Als jemand, der schon etwas länger dabei ist. Ich fand die Idee gut. Anbei sein Beitrag:

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Zugegeben, dass ich einmal Bloggen würde, hätte ich nie gedacht. Hätte ich nicht vor einigen Wochen mit meinem guten Freund Christoph Magnussen das Projekt Zencover relauncht (vormals Magmag), hätte ich auch nie damit angefangen. Da für uns aber schnell feststand, dass wir unseren Kunden mehr Informationen zum großen Thema Produktivität bieten wollten, war klar, dass wir ohne einen Blog nicht auskommen werden. Damit wurde mir die Entscheidung quasi abgenommen.

Also sagte ich mir – Hey Christian, wird schon! Ich kann ja mal schauen, was Herr Google dazu sagt. Da ich persönlich großer Fan von Tim Ferris und seinem Buch „Die 4 Stunden Woche“ bin, war mein zweiter Gedanke – Schau mal, wie andere erfolgreiche Blogger arbeiten und versuche Gemeinsamkeiten (also deren Erfolgsfaktoren) zwischen den erfolgreichen Blogs zu finden – gesagt getan.

Die Ernüchterung stellte sich schnell ein und statt Antworten zu finden, könnte ich immer mehr Fragen auf meinem Zettel notieren, auf die ich gerne eine Antwort gehabt hätte. Aber ich habe auch viele spannende Tipps auf verschiedensten Blogs gefunden, folgende habe ich für mich als wichtig empfunden. Finde ein Thema für deinen Blog (ja, die konnte ich schnelle beantworten liegt bei unserem Projekt auf der Hand); schreibe regelmäßig; schreibe informativ; finde deinen Schreibstil (und wenn den keiner mag?); Kontinuität; bleibe authentisch; vernetze dich; kommentiere auf anderen Blogs; uvm. Schnell fühlt man sich, wie der kleine Fisch der im großen Meer schwimmt und Angst hat verloren zu gehen oder vom großen Wal gefressen wird.

Meine ersten zarten Schwimmversuche machte ich dann, indem ich auf anderen Blogs Fragen stellte. Nach den ersten Erfolgsgefühlen fasste ich dann den Entschluss, meinen ersten Artikel zu schreiben. Na ja, ich denke, dass ich ihn heute nicht mehr so schreiben würde, aber ich war stolz als ich ihn fertigstellen konnte. Da blieb nur der Zweifel, ob den Lesern meine Artikel gefällt. Ich denke, es liegt in der Natur der Menschen, dass sie Bestätigung bekommen wollen und wenn das Feedback positiv ist, ist das durchaus angenehmer. Obwohl man aus der Kritik oft mehr lernen kann. Eine Weisheit, die mir geholfen hat, diese Zweifel zu übergehen, ist die, dass es immer 3 Arten von Feedback geben wird.

Erstens: Es gibt immer Kritiker, die alles bemängeln. Für euch schreibe ich nicht, es sei denn ihr begründet eure Kritik.
Zweitens: Die Neutralen: Sie lesen deine Texte äußern sich aber auch nicht dazu.
Drittens: Die Begeisterten: Sie geben dir positives Feedback und finden gut, was du schreibst und genau für diese werde ich in Zukunft schreiben. Leute, die meine Tipps gut finden und daraus einen Vorteil für sich ziehen.

Von daher konnte ich durchstarten, denn ich hatte meine Ängste überwunden.

Sind nur die anderen gefühlten 100 Fragen noch zu klären. Na ja, ich denke, auch dafür werde ich noch eine Antwort finden. Viele andere Fragen konnten sich aber auch schon selbst beantworten. Die Regelmäßigkeit bedingt sich bei mir auf 1 Posting pro Woche, denn ich hatte noch viele andere Dinge zu erledigen und neben dem Projekt und der Uni blieb da nicht mehr viel Zeit. Schreibstil müsst ihr mir sagen. Die Kontinuität versuche ich aufrechtzuerhalten. Das Informative – glaube ich – habe ich im Griff. Vernetzen und Kommentieren bin ich fleißig dabei, was übrigens oft viel Freude bereitet, wenn daraus interessante Konversationen entstehen.

Allen Bloggern, die mir hilfreiche Tipps gegeben haben, danke ich hiermit nochmal. Den Anfängern möchte ich sagen, dass sie keine Angst haben müssen.

Stay Focused.
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