Carmen Hillebrand (Metro) im Interview

publiziert am 06.01.20124 Kommentare

Letztes Jahr hatte ich im Juli einen Artikel über “moderne Pressesprecher” verfasst. Ein weitaus vernetzterer, ein anstrengenderer Job, zumal oftmals Neuland betreten wird. Als “role models” habe ich Carmen (damals Vodafone) und Stefan Keuchel (Google Deutschland) genannt. Natürlich lag es an meinem Lob, dass sich Metro in Carmen verschaut hatte und mit Wein und Süßigkeiten die Gute von den Telefonierern weglockte? Blogger können vieles aber ich nicht alles :) Wie dem auch sei, natürlich konnte ich nicht umhin, Carmen nach ihrem neuen Job zu befragen.

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1. Carmen, stell Dich bitte kurz vor
Ich bin Carmen Hillebrand, 43, Abteilungsleiterin Social Media bei METRO Cash & Carry Deutschland. Was mich beschreibt: Wortverliebte PR-Frau, sehr Social Media affin, jedoch nicht abhängig davon, Gadgetfan durch meine 11jährige IT/TelkoPR-Vergangenheit, Shakespeare-Fan und Genussfanatikerin.

2. Du bist von Vodafone zur Metro gewechselt, was war der Grund dafür?
Mich hat gereizt, etwas völlig Neues zu beginnen. Hier bei METRO Cash & Carry kann ich etwas aufbauen und gestalten. Dazu koche und esse ich als Genussfanatikerin furchtbar gerne. Früher hatte ich Gadgets, mobile Services und Handys in der Hand, heute beschäftige ich mit den Themen Wein und leckerem Essen. Wer würde da nicht wechseln wollen?

3. Was können wir von Dir in Deiner Funktion bei Metro erwarten?
Wir stecken schon mitten in der Umsetzung unserer Social Media Strategie: Ziel unserer Präsenz in sozialen Netzwerken ist es, als offenes, modernes Unternehmen wahrgenommen zu werden. Neben unserer Facebook-Seite, die wir im August 2011 eröffnet haben, geben wir gerne genießerische Einblicke auf unserem METRO Genussblog. Dabei werfen wir einen genauen Blick auf eins: Qualität. Und das meint nicht nur die Qualität unserer Produkte, sondern auch die Qualifizierung unserer Kollegen, genauer: Ihr Fachwissen. Denn wir können als Großhändler, der sich an Gewerbetreibende wendet, nicht nur Masse, sondern vor allem auch Klasse. Ich nehme mal an, dass der ein oder andere Leser von Dir weiß, wie gut unsere Fisch- und Fleischqualitäten sind, aber ist bekannt, wie gut unser Weinsortiment und die -beratung ist?

Von Letzterem konnten sich übrigens auch die Teilnehmer der ersten Videoweinverkostung im November ein Bild machen. Wir hatten auf dem METRO Genussblog eingeladen, mit uns Wein zu verkosten. Den Wein vorab verschickt, saßen in zwei Videokonferenz-Sessions je 10 Leute mit gefüllten Weingläsern vor ihren heimischen Webcams. Sie lauschten den Ausführungen unserer Weinfachleute und tauschten sich gegenseitig über die Weine aus. Insgesamt war diese Verkostung sehr gelungen, wenn auch hier und da noch Verbesserungspotential besteht. Fazit für mich: Wir werden weiterhin auf das Medium Video setzen, um das Thema Genuss digital zu vermitteln. Ihr dürft somit gespannt sein, was wir uns für 2012 ausdenken.

4. Was nimmst Du aus Deinem alten Job mit?
Ich nehme für mich ein Stück Gelassenheit und Erfahrung mit. Und die Erkenntnis, dass Social Media – neben aller Ernsthaftigkeit und Strategie – auch noch einen spielerischen Charakter haben muss. Denn es gibt – jenseits von ein paar Spielregeln wie Offenheit und Dialogbereitschaft – noch keine in Stein gemeißelten Gesetze, wie man in sozialen Netzwerken agieren sollte. Ich möchte mir weiterhin die Freiheit nehmen können, etwas Neues auszuprobieren.

5. Wirst Du bei Metro alles anders als bei Vodafone machen? Ist Metro überhaupt “Social Media” affin? Oder was ist anders?
Alles werde ich sicher nicht anders machen. Ich bin weiterhin am Dialog orientiert, möchte mich vernetzen, Meinungen hören und Einblicke in das Unternehmen geben, für das ich arbeite. Ich bin natürlich noch komplett neu in der Branche. Handel, insbesondere der Lebensmittelhandel, tickt natürlich anders als ein Telekommunikationsunternehmen. Hier muss ich erst heimisch werden. Der Großhandel ist in punkto Social Media im Vergleich zu anderen Branchen noch recht schwach aufgestellt. Das macht es aber insbesondere so spannend für mich.
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Im Sommer letzten Jahres hatte ich das Vergnügen, mich mit Handelsunternehmen auszutauschen. Fazit unterm Strich? Alle tun sich extrem schwer, sind unsicher, zeigen insgesamt mehr Sorgen den Mut, überhaupt mögliche, neue Wege zu beschreiten. Insofern ist das, was Carmen jetzt bei der Metro anstellt auch wegweisend für die ganze Branche, behaupte ich ganz frech. Gut, alles was die No. 1 tut beeinflusst die Branche.

Blogparade 2011/12: Abschlussbetrachtung

publiziert am 31.12.20112 Kommentare

Irre, 33 Blogs haben mitgemacht, hätte nie gedacht, dass so viele zusammenkommen. Jeder Blogger und jede Bloggerin wartet mit einer ganz eigenen Geschichte und eigenen Eindrücken auf. Von monatlicher Berichterstattung zu Photovoltaik-Ertragsdaten über Responsive Webdesign, Literaturbloggerei, Bloggen als positiven Stress war richig viel Buntes dabei.

Ich bedanke mich bei Euch allen, die Ihr daran teilgenommen habt, wüsche Euch einen guten Rutsch und ein gutes Blogjahr 2012!

Und zum Abschluss ein tolles Zitat:
Ich will schreiben. Oft ist es fast so, als ob es mich schreibt
von J. S. Piveckova

Guten Rutsch

publiziert am 28.12.201110 Kommentare

liebe Leser,

das Jahr neigt sich zu Ende, ich erspare Euch mit einer ermüdenden Liste von Geschehnissen, wo auch immer. Entweder erinnert Ihr Euch derer oder nicht :)

Aber ich wünsche Euch dafür ein ganz dolles 2012, sollte es zum Weltuntergang kommen, machen wir einen drauf, garantiert. Man muss die Feste schließlich feiern wie sie fallen.

Meins wird garantiert ein aufregendes Jahr. Viele Entscheidungen sind noch zu treffen, zahlreiche Weichen wurden bereits gestellt, lasst sehen, was das Jahr Nr. 46 für mich bringt.

Feiert gut, rutscht gut, lebet gut!

Buzzriders war nicht Raider und wurde nicht Twix

publiziert am 22.12.201123 Kommentare

BuzzridersMein Bloggerjahr 2012 wird anders aussehen als das 2011er. Und ganz anders als 2009. Mit Verkauf von Basic Thinking hatte ich damals gar keinen Bock auf ein neues “Halte-Die-Sandale-Hoch”-Blog. Zuviel Rummel für ein Blog. Dafür entstand etwas anderes: Buzzriders. Ein Projekt zum Heranklotzen für alle, die mitknuspern wollten, wie man ein lokales, modernes Internetangebot stricken kann. Event um Event, roten Kopf um hochroten Kopf, Stück für Stück sind wir vorangekommen. Rückblickend haben wir einiges bewegt, irre, wenn ich mir das alles vor Augen halte. Von Buzz, bis Teilnehmern, Mitmachern, Unterstützern, Neinsagern, Kritikern, selbst der Twitterverkauf, grandios, das war ein Projekt mit Highs and Lows, wahrlich! Auf einen von uns aus dem Buzzriders-Team bin ich besonders stolz, unser “Küken” Nicolas Bös. Er hat mittlerweile zusammen mit drei anderen Eeve aus dem Boden gestampft, eine lokale Fotosharing-App! Rock on!!

Ich, ich bin soweit gegangen wie ich nur konnte und weit darüber hinaus. Bis ich “einfach” nicht mehr weiter gehen konnte. In der Phase der Umsetzung habe ich folgerichtig Buzzriders auf Eis gelegt. Und aus der Starre nicht mehr herausgeholt. Das Projekt wie es einst war ist beendet, es ist nicht erfolgreich zu Ende geführt worden. Von mir. Ich habe mich bei allen Beteiligten sehr herzlich bedankt, das Ende von Buzzriders und den Neubeginn bekannt gegeben. Liegen bleiben kenne ich nicht.

Heute öffne ich den Vorhang für ein neues Buzzriders, ein anderes. Ich schließe damit den Kreis, den ich vor nun fast genau drei Jahren kurz nach dem Verkauf meines Blogs einem Kumpel gegenüber eröffnet hatte: Eine Seite, die über Zukunftstechnologien berichtet, Techniken die wir auch als High Tech bezeichnen. Die jedoch schon längst Fuß gefasst haben. Ob es nun modernste Gehroboter-Hilfen sind, Roboter für den Haushalt, Abhörsysteme des Militärs, noch intelligentere und tödlichere Waffensysteme, Verkehrsleitsysteme, intelligente Haushalte, vernetzte Autos, überall ist die Technik vorgedrungen, hat unser Leben bestimmt und bestimmt es immer rasanter. Selbst die Politik wird davon beeinflusst, erste Ideen wie Liquid Democracy sind noch früh, aber ohne Technik undenkbar. Eine Technik, die vor einem lächerlichen Mannesalter von nur 25 Jahren undenkbar war. Technik bestimmt alles und nichts, unsere Leben hängen dran. Ein Knippser und unser Alltag kommt zum Erliegen. Kann es sein, dass uns das nicht bewusst ist, wie weit wir schon von dem Point of No Return entfernt sind und nun das Beste draus machen müssen?

Ein Blick in die Netzlandschaft zeigt mir, dass es zu diesem Themenkomplex keinen allgemein bekannten Hub, keine Informationsdrehscheibe gibt (für Ingenieure ja, Experten, aber für uns?). Also ein Blog, das schon wieder alles vereinnahmt und verdrängt? Nein, die Zeit der berichtenden Zentralorganseiten, auch die der Blogs – auch so eine junge Technik – ist in meinen Augen vorbei. Die Zukunft gehört nicht mehr “der Seite“, es ist das Netzwerk, das einen Informations-Hub zu dem macht, was es sein will. Einem Vernetzer, Kontakter, Informationsverbreiter, Verteilerknoten. Aus diesem Grund wird Buzzriders nicht bloß ein klassisches Blog/Magazin-Konzept sein, sondern Informationen, Events und Produkte maximal teilen wo immer möglich.

Heißt? Die Kommentare werden nicht auf der Seite aufschlagen, sondern eine diskursive Teilnahme am Thema wird in die Netze verlagert. Leser werden eingeladen zu Events, werden eingeladen, High Tech Produkte zu testen. Ich bin lediglich der Verteiler. Ich frage Firmen / Messen / Unis / staatliche Stellen / Konferenzanbieter, und ich werde hoffentlich gefragt. Was auf diese Weise an Eventteilnahme- und Produkttestmöglichkeiten reinkommt wird nicht bloß an Blogger exklusiv verteilt, sondern an alle die im Netz unterwegs sind. Ich wiederum greife deren Eindrücke auf, stelle sie anderen zur Verfügung, schaffe Diskurs-, Kontakt- und Informationsräume. Kompliziert? Ahh gehhhh… Geben, Nehmen, Zeigen, Verlinken, Triggern, einfach.

Buzzriders wird mit dem Start ins Jahr 2012 aus allen Rohren feuern. Meldet Euch an, schauts Euch an, meckert, redet, verlinkt, helft mit, nach Gusto und Belieben.

Viel wichtiger aber ist: Ich wünsche Euch ein frohes Fest, einen superben Rutsch und eine gute Zukunft ;)

Mein 2011er Bloggerjahr

publiziert am 20.12.201115 Kommentare

2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011 = 9 Bloggerjahre habe ich nun hinter mir, einige mehr vor mir. Und, waren es 9 Hundejahre? Manche ja, manche nein. Dieses Blogjahr war ein sehr entspanntes, das wohl entspannteste von allen. Ruhe im Wohnzimmer hat was, beschauliches Bloggen abseits von HighFrequency-Postings, tausenden von Kommentaren und YaddaYadda. In Zahlen?

Postings und Comments
(Anklicken zum Vergrößern)

Von 50 irgendwas-Postings zu Beginn des Jahres runter auf 3 Artikel im November? Wie geht das denn? Das geht ganz einfach, man schreibt einfach weniger. Die Grafik zeige ich Euch am Rande auch aus statistischen Interesse. Der Zusammenhang zwischen Postingsfrequenz und Kommentaren wird zu deutlich, oder?

Und wieso schreibt man weniger? Zum Bloggen – solange man es freiwillig macht – braucht man entweder Zeit, Kopf oder auch keine Ablenkung. Meine Ablenkung war .. Google+, ein neues Spielzeug aus dem Hause Google. Seit Start des Services im Juni habe ich mich dort ausgetobt. Ein Blick auf die Daten via Circlecount.com liefert mir die letzten 420 Artikel auf G+. Leider nicht alle Artikel, die ich ab Juni in G+ gemeiselt hatte. Aber auch so gilt: 420 Artikel seit dem 22. September, 2.964 Kommentare, 1.692 +1, 2.058 Shares. Die G+Zeit ging für die Blogzeit drauf.. ähh.. umgekehrt natürlich. Blogzeit ging für die G+Zeit drauf.

Was reizt einen nun, seine Digitalzeit in G+ zu investieren? In einem etwas älteren Artikel habe ich das als “sofortige Belohnung” bezeichnet. Dort ging es um die Aktivitäten auf Twitter und Facebook. Das Prinzip bleibt gleich. Ob FB, G+ oder Twitter. Heißt das, ich bevorzuge auf Dauer etwas außerhalb meines Blogs? Nein, das ist und bleibt Zeitvertreib. Die Homebase, das Blog, das zu Hause, das Element des Bleibenden zieht mich zurück. Hier bin ich Herr über Features, Funktionen, Aussehen. Frei. Das ist unvergänglich, auch wenn es Zeiten gibt, wo man auf Reisen geht.

Zurück zur Ablenkung. 2012? Weiter so? Mit Sicherheit werde ich weiter herumspielen, wie immer. Allerdings kommt 2012 was Neues hinzu, ein eigenes Baby. Nicht so eins, vier habe ich im Visier. Zwei sind schon da. Nein, ich meine ein neues Blogbaby.

Siehe 20 weitere Blogger-Berichte zu ihrem 11er und 12er Jahr.

Deutsche Bahn: Service auf Facebook, klappt das?

publiziert am 19.12.20117 Kommentare

Facebook Deutsche Bahn ServiceDie Deutsche Bahn hat am 08.12.121 ihre Serviceseite auf Facebook gestartet: DB Bahn. Parallel ging die Deutsche Bahn Konzern Facebookseite an den Start, die abseits von serviceorientierten Themen Informationen rund um Beschäftigungs- und allgemeinen Bahnergeschichten bietet. Hierzu war ich kurz vor dem Start mit den drei Hauptverantwortlichen des Projekts zusammen mit einigen anderen Bloggern eingeladen (Disclosure: meine Reise nach Berlin wurde mir bezahlt) und konnte mir selbst ein klitzekleines Bild machen.

Nur um mal einige wenige Reaktionen über die Bahnseite zu verlinken:
- André Vatter: Auf ein wirklich Neues – die Deutsche Bahn auf Facebook
- Marcel Wenger beschwert sich über gelöschte Beiträge: Die Bahn traut sich noch einmal – Neuer Facebook-Channel online
- Internetworld listet einige beliebige Kommentare zum Start

Da seit dem Start etwas Zeit ins Land vergangen ist, hatte ich die Bahn um ein Zwischenresümee gebeten, das von Svea Raßmuss stammt (Teamleiterin Social Media Management, die beruflich zuvor bei eBay und den VZ Netzen sozusagen im Community Management ihre Eliteausbildung auch in Stahlnervencoolness genossen hat):

Wir sind von den ersten Tagen positiv überrascht. Die Kunden haben die DB Bahn Seite gut angenommen. Nicht erwartet haben wir den doch erheblichen Fanzuwachs, da jeder Facebook-User auch ohne Fan-Sein auf der Unternehmensseite agieren kann. Es gab wie erwartet kritische Äußerungen zum Fahrplanwechsel und der Preiserhöhung. Dabei war es wichtig, die Kritik auf- und anzunehmen und in vielen Fällen auch Helfer zu sein. Sehr positiv überrascht sind wir, dass das „User hilft-User-Prinzip“ von Anfang an auf der Seite stattgefunden hat und anhält.

Die Kommunikation auf der Pinnwand bildet sehr gut ab, wie kontrovers die Bahn wahrgenommen und erlebt wird. Die Menschen sagen sowohl, was sie ärgert als auch was ihnen gefällt – auch wenn es in manchen Fällen sehr allgemein ausfällt. Vereinzelt ist uns vorgeworfen worden, dass wir einzelne Beiträge löschen würden, was wir aber im direkten Dialog aufklären konnten. Auffällig war dabei, dass viele gerne ins gleiche Horn stoßen, wenn die Behauptung einmal im Raum stand. Nicht ganz nachvollziehbar ist uns dabei die automatische Sortierung der Postings und Kommentare in “verborgene Beiträge”, also quasi den Spamfilter der Fanpage. Die Logik, die FB dort anlegt, ist nicht verständlich. Viele “normale” Beiträge verschwinden dort drin, obwohl keine Links oder Spam enthalten sind. Das bedeutet erhöhte Aufmerksamkeit beim Team.

Die tägliche Arbeit ist nun, ein gutes Community Management und ein gutes Serviceangebot im Kundendialog anzubieten.

Ok, die “tägliche Arbeit ist nun, ein gutes Community Management und ein gutes Serviceangebot im Kundendialog anzubieten“. Wie schaut denn das auf Facebook in der Praxis aus, grau ist alle Theorie? “Packen” die das? Ich persönlich hatte vom Projektteam einen sehr guten und professionellen Eindruck, es waren keine Amateure noch Laberfritzen, die uns ihr Projekt vorgestellt hatten. Das merkst Du schon nach wenigen Minuten Small Talk. Und was ist schon wichtiger als die agierenden Personen? Der Projektleiter hat Rückgrat, die Communitymanagerin eine großen Erfahrungsschatz und der IT Leiter dahinter ist ein pfiffiger, “alter” Bahner mit allen Wassern gewaschen. Reichen gar telefonbuchdicke Prozesshandbücher, die man im Rahmen des Bahnprojekts auf die Beine gestellt hatte, für einen endgültigen Gütesiegelstempel aus? Solche Handbücher kannst Du als Indikator für die Sorgfalt bei den Projektplanungen nehmen, nicht aber als Beweis, das die Praxis übersteht. Obgleich ich einige Unternehmen kenne, die sich gerade für solche Prozesswerke die Finger abschlecken würden:)

Also, wie schaut das in der Praxis aus? Handelt es sich um tausende von Serviceanfragen pro Tag? Wie schnell wird reagiert?

Vergleichen wir hierzu folgende Servicepages auf Facebook:
Telekom Hilft, DELL Privatanwender Deutschland und DB Bahn. Nein, ich werde nicht exakte Responsetimes, Häufigkeiten und Anfragetypen auflisten, da ich das für diesen Zweck nicht benötige.

Telekom Hilft:
- 27.705 Liker
- “Betriebszeit”: MO – SA 08-20 Uhr
- Teamgröße: 32
- 50 Einträge: Ab Sonntag 18 Uhr bis Montag 09:15 Uhr
- Die Telekom beantwortet Anfragen innerhalb von 60 Minuten, habe wenige Ausreißer gesehen. Es werden auch Anfragen außerhalb der Betriebszeit beantwortet, nachträglich am Folgetag natürlich
- Sehr auffällig ist, dass sich die User untereinander helfen! Das fiel mir gestern – am Sonntag – auf, da an diesem Tag auf Facebook die Telekom keine Serviceanfragen beantwortet
- Tatsächlich gibt es immer wieder Kunden, die sich bei der Telekom für ihre Hilfe bedanken
- Insgesamt scheint das Telekom-Angebot gerne angenommen zu werden

Deutsche Bahn
- 75.517 Liker
- Betriebszeit: MO-FR 6-22 Uhr, SA-SO 10-22 Uhr
- Teamgröße: 13
- 50 Einträge: ab Samstag 19:34 Uhr bis Montag 09:30 Uhr
- Auch die Bahner beantworten die Anfragen zügig, kaum Ausreißer. Anfragen außerhalb der Betriebszeit werden nachträglich beantwortet. Allgemeine Befindlichkeitsmeldungen werden nicht beantwortet (Beispiel), solange sie nichts Stichhaltig-Konkretes bieten. Sprich, reine Meinungen werden stehen gelassen, keine Serviceantworten
- Auffallend ist, dass bereits in der Frühphase des jungen Projekts die User untereinander Hilfe und moralische Unterstützung leisten. Offensichtlich wird die Seite als Social Place akzeptiert

DELL
DELL gilt als die Referenzklasse für zahlreiche Unternehmen weltweit, wie man es schafft, sozusagen via Internet Kundendialog, Kundenfeedback, Kundenideen- und Meinungen mit dem gesamten Unternehmen zu verbinden. In Deutschland auch? Die Facebook-Seite von DELL ist ein Paradebeispiel dafür, was es ausmacht, wenn man mit sich mit Manpower und großer Sorgfalt an ein Serviceangebot heranmacht. Die Deutsche Bahn und Deutsche Telekom sind hierbei Referenzklasse, nicht etwa DELL Deutschland. “DELL Privatanwender Deutschland” darf man ruhig im Mittelfeld der Facebook Serviceseiten platzieren. Das betrifft sowohl den schludrigen Aufbau der Seite, fehlende Hilfehinweise, schlechte Antwortzeiten aber auch Kleinigkeiten wie die mir unbekannte, da nicht angegebene Teamgröße (ebenso wenig wie unbekannte Servicezeiten). Und, man hilft sich mit einem Link zu der englischsprachigen FB-Page, die wiederum ein ganz anderes Bild abliefert. Deutsche Kunden auf englische Supportlinks zu verweisen zeugt nicht gerade von “hey, wir haben Budget, lass es uns ordentlich machen”. In Deutschland hat wohl DELL die heiße Facebook-Service-Nadel herausgeholt.

P.S. An alle Serviceagenten in Deutschland, Ihr habt mein Beileid. Was ich bei dem Sichten von Useranfragen auf Facebookpages nebenbei gesehen hatte, übersteigt meine persönliche Freundlichkeitsbereitschaft mit links.

Kommentartest

publiziert am 15.12.201163 Kommentare

bitte eintragen mit welchen Browser kommentiert wurde
- Chrome 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16,…
- FF 6, 7, 8,…
- IE 7, 8, 9
- Opera 9, 10, 11, …

und
OS Mac, Win oder Linux?

Danke

(Irgendwas stimmt nicht bei einigen, die kommentieren wollen, Kommentar erscheint einfach nicht. Bei mir geht es mit Chrome 16, FF8 und Opera 12 unter Windows Vista, sowohl als Admin eingeloggt als auch ausgeloggt als normaler Besucher)

Sollten Blogger nur auf G+ setzen? Klammerbeutelpuderei

publiziert am 14.12.20117 Kommentare

Anbei ein Screen aus meinem Blog und zwar die Auswertung des Plugins “Social Metrics”. Es zeichnet die Mentions in Twitter, die Facebook-Likes und G+’es auf, die für die Blogartikel zwischen Mitte Juni bis Mitte September aufgelaufen sind. In roter Schrift habe ich die Summe der Reaktionen pro Netzwerk eingetragen. Eindeutiges Ergebnis: Twitter und Facebook weit vorneweg, G+ hechelt hinterher. Das Blog hier sollte repräsentativ genug für viele Blogs sein, da es ein nettes Kuddelmuddel an Themen bietet, kein Uber-Wichtig-Blog ist und lediglich hin und wieder etwas drin steht. Kurz meine Netzwerkdaten: Twitter-Follower 12k, Facebook-Buddies 2k, G+Follower 12k.

Reaktionen

Heißt? Wer dem Rat von G+Begeisterten folgt und nur noch auf G+ setzt, um seinem Blog was Gutes zu tun, ist rein blogtechnisch gesehen mit dem Klammerbeutel gepudert. Emotional mag ein anderes Vorzeichen gelten, weil man G+ viel doller finden mag als Facebook und/oder Twitter. Wer aber darauf Wert legt, dass sein Blog gelesen wird, pflegt alle drei Netze wie selbstverständlich.

Blogger-Relations II.: Es braucht kein Blog, um Blogger zu sein

publiziert am 12.12.20117 Kommentare

Liebe PR-Agenturen, auch die es nach dem lünenbürgerschen Muster immer viel besser wissen, liebe Marketing-Agenturen, liebe PR-Verantwortliche und Unternehmenskommunikateure, werte Leser, werte Blogger.

Es waren viele Jahre, viele Jahre der Mühsal und der kleinen Fortschritte. Bis es gelungen ist, dass Blogger und Journalisten zugleich zu Presseveranstaltungen eingeladen werden. Noch sind wir nicht am Ziel angekommen. Noch wird es viele Mühlsteine und Mahlsteine kosten, bis auch der letzte Skeptiker ein Einsehen hat, dass die Zeit auch von grauen Herren weder gestohlen noch angehalten werden kann.

We Are 99%Muss es denn noch ebenso viele Jahre dauern, bis wir die neuen Blogger in unseren Reihen begrüßen dürfen? Die weder ein Blog kennen, geschweige denn eines haben noch eines betreiben? Sie schreiben dennoch fröhlich, manchmal auch traurig, hin und wieder bissig, dann wieder hilfreich ins Netz. Wir finden diese bestens vernetzten Kleinst-, Mittel- und Großpublizisten überall.

Wir müssen nur genau hinschauen. Wir finden sie in Facebook, in den Untiefen der Zeitlinien und Netze. Wir finden sie in Twitter, in den Niederungen der folgsamen Nachrichten und schnellen Ströme. Und wir finden sie, wo auch immer sich ihre Stimme erhebt. Es braucht keinen Blog, um ein Blogger zu sein.

Es braucht ebenso wenig eine Agentur, die nach einem Blog fragt. Fragt nicht, ob es einen Blogger im Osten gibt, der über Immobilien schreibt, ihr findet sie überall ganz ohne Bloggepäck. Fragt nicht, ob ich einen Blogger im Westen kenne, der sich für Euer Thema begeistern kann. Fragt nicht immer danach, wie man Blogs bewerten kann. Fragt nicht, wie man Blogger findet, indem man nach Blogs sucht. Und dennoch fragt Ihr partout. Es wird Zeit, das zu ändern. Halbe Fragen führen zu halben Antworten. Macht ganze Sachen, keine halben.

Wir machen es uns zum Abschluss leichter und kehren das Prinzip des Handelns um, nach alter, guter Sitte: Fragt nicht, was wir für Euch tun können, sondern fragt, was Ihr für uns tun könnt. Dient uns, wir bezahlen Eure Rechnungen, Eure Kantine, Eure Geschäftsautos und Gehaltschecks. Fragt Euch, wie unterschiedlich wir sein können und verdoppelt das Ergebnis und quadriert es. Fragt Euch, auf welche Arten man Blog schreiben und finde kann, verdoppelt und quadriert das Ergebnis.

Es ist nun Euer Ball, Blogger spielen schon lange, wird Zeit, dass Ihr dazu kommt.

*Bild von badlyricpolice / flickr.com

Blogparade: Bloggen – Rückblick 2011 und Ausblick 2012

publiziert am 10.12.201164 Kommentare

Wie war Dein Blogjahr 2011? Und wie wird Dein Blogjahr 2012 ausfallen? Blieb 2011 alles wie gehabt, hast Du aufgehört, wurdest Du lauter, wurde es mehr oder hat sich beim Bloggen irgendetwas anderes für Dich geändert? Nimmst Du etwas mit? War es Dein erstes Jahr? Und, wie wars? Was aber hast Du mit Deinem Blog für 2012 vor? Willst Du aufhören, bist Du blogmüde, möchtest Du über etwas anderes bloggen, bist Du gar richtig scharf aufs bloggen geworden? Bist Du Leser, kein Blogger? Gern, würde mich freuen, etwas über Deine Eindrücke zu lesen.

Also, lasst uns Eure Bloggereindrücke sammeln und welche Gedanken Ihr Euch um Eure Blogs fürs kommende Jahr macht. Schreibt = bloggt oder facebooked oder geplussed darüber. Hoffe, dass ein schönes Sammelsurium herumkommt. Informiert mich (auf Twitter an @robgreen, per Mail an robert.basic an googlemail.com oder auf G+ einfach nach meinem Namen suchen und anschreiben) und ich werde es bis Weihnachten einsammeln. Die Artikellinks werde ich hier platzieren.

Mein Beitrag kommt separat, damit das hier der Blogparade vorbehalten bleibt. Wenn Ihr nicht wisst, was eine Blogparade ist, schaut Euch das entweder auf der dazu eigens eingerichteten Seite Blog-Parade.de an oder googelt halt.

Schauen wir rein:
1. Bjoern Habegger / Autoblog: (K)Ein Rückblick

… 2011 war ein Knochenjob. Neben meiner Arbeit in der eigenen Online-Agentur habe ich die Idee der Auto-Bloggerei vorangetrieben und mich im Klinkenputzen betätigt. Während die einen per Business-Class durch die Weltgeschichte gondelten, habe ich mir die Finger Wund getippt um von den Big-Playern der Automobil-Industrie ernst genommen zu werden. Es ist echt eine undankbare Arbeit. Darum ist “Auto-Blogger” auch nicht mein Beruf…

2. Knut Ahlers / Knuts Blog: Blogparade: Bloggen – Rückblick 2011 und Ausblick 2012

… Aus dem Grund kann ich keinen wirklichen Ausblick auf 2012 liefern. Ich werde natürlich irgendwie versuchen weiter zu machen, allerdings wird das immer schwerer so lange ich mich im deutschen Rechtsraum bewege. Vielleicht findet sich ja noch ein Ausweg bevor aus dem Blog eine statische Seite ohne jegliche Interaktionsmöglichkeit wird, was seinen Tod bedeuten würde.

3. Gerhard Hallstein / Gerhards Gedankenbuch: Mein Blog und Google+

… Das Google+ Layout ist nicht nur als Blog-Ersatz kalt und unpersönlich. Meine Einträge gehen auch in der Menge der Einträge unter. Meine virtuelle Heimat ist nun mal mein Blog. Vor die Alternative gestellt, mein Blog oder Google+ zu verlassen, würde ich mich, ohne auch nur den Bruchteil einer Sekunde nachdenken zu müssen, für mein Blog entscheiden.

4. Marcus Schröder / Themenfreund: Ein Blogger-Rück- und Ausblick

… Wobei ich das in einer gewissen Hinsicht aber doch wieder korrigieren muss. Nämlich im Hinblick auf den Blognamen und somit auf die Domain. Denn der bzw. die ist etwas was mir an meinem Blog irgendwie so überhaupt nicht (mehr) passt. Aber leider bin ich auch nicht der kreative Kopf, den irgendwelche phantasievollen Namen einfallen wie das bei vielen von Euch der Fall ist. Andererseits schwirrt mir aber auch durch den Kopf, vielleicht einen Blog mit regionalem Bezug aufzubauen. Denn was Thomas für Hamburg schafft, das sollte ich doch für die Lüneburger Region auch hinbekommen, wie ich denke!…

5. Conny / Connys Weblog: Ein Blogger-Rückblick mit Zukunftsansichten

… Mein Blogjahr war sehr abwechslungsreich. Ich habe dies Jahr viel mit meinem Beautyblog gemacht und mich da in völlig neues Gewässer begeben. Ich experimentierte viel und kombinierte Blog und YouTube Kanal. Ich lernte die Seite des Topic-Bloggens intensiver kennen. Eine interessante Erfahrung für mich.
Kein Jahr vorher war jemals so geprägt von Themen, die ich nicht gebloggt habe. Dies Jahr empfand ich es als sehr häufig dass ich Dinge nicht im Blog thematisieren wollte/konnte. …

6. Jannis Kucharz / Netzfeuilleton.de: 3 Jahre netzfeuilleton.de

Ich habe gerade zu unserem Geburtstag auf das Jahr 2011 zurückgeblickt, welches für uns ziemlich groß war: Unser Interview zum Fall kino.to wurde von der dpa und folglich von zahlreichen Medien zitiert. Das zeigt für mich, dass der Kampf Blogger vs. Journalisten endgültig beendet ist. Wir sind alle Medien oder wie mich ein kleiner Junge auf der TEDx fragte: Du bist also von der Presse. Damit sind wir auch beim Ausblick für 2012: Ich habe Mitte des Jahres mit Bewegtbild, sprich Youtube, angefangen und unter anderem den oben zitierten Jungen auf der TEDxYouth@RheinMain interviewt. Diese neue Art von Inhalteaufbereitung macht mir gerade sehr viel Spaß und daran werden ich ach nächstes Jahr weiter arbeiten.

7. Tanja Preuße / Couchcat.miau: 2011 / 2012 – The Wind of Change – Rückblick & Ausblick

… Ein absolutes Highlight war für mich die Frauen Blog WM von Peer, bei der ich den zweiten Platz belegte. Einen solchen Erfolg hätte ich mir nie träumen lassen und es hat auch mir gezeigt, wie sehr meine Arbeit in der Vergangenheit geschätzt wurde. Abgesehen davon war es eine spannende und schöne Zeit, mit vielen persönlichen und neuen Kontakten….

8. Chris / Chriz’ Bloq: Der Blog-Rückblick: Warum es sich für mich gelohnt hat, Blogger zu werden!

… Doch viel wichtiger, als irgendwelche Zahlen, sind die Kontakte. Ich durfte viele Blogger kennen lernen, viele Geschäftskontakte von kleinen, aber auch riesigen Unternehmen. Über meinen Blog habe ich meine Ausbildung gefunden, die zu mir passt und mir einfach Spaß macht. Ich habe mit meinem Blog etwas aufgebaut, dass ich mir damals gar nicht hätte vorstellen können. Ich habe viele Fans, aber auch einige Hater durch mein Blog bekommen. Ich wurde oft einfach auf der Straße, in der Kneipe oder bei Veranstaltungen von fremden Personen angesprochen, die mein Blog lesen. Anfangs war diese Erfahrung etwas unheimlich, mittlerweile gehört es einfach dazu.

9. Dr. Kerstin Hoffmann / PR-Doktor: Der Blick in den Rückspiegel: Das war’s dann – mein Blogjahr 2011 (Teil 2: Vorschau 2012)

2011 war ein großartiges Geschäftsjahr. Es war für mich persönlich ein weiteres Glücksjahr in Folge. Es war ein Jahr, in dem ich vielen tollen neuen Menschen begegnet bin, Bekannte wiedergetroffen habe – und in dem ich so viel Zuspruch und Unterstützung erfuhr, dass ich mich immer noch frage, womit ich das eigentlich verdient habe…

10. Daniel Friesenecker / TheAngryTeddy.baer: Blogparade Rückblick 2011 – Ausblick 2012

… Was mir schon länger vorschwebt wäre ein täglicher 2-Minuten Podcast mit dem RSS-Artikel des Tages, allerdings finde ich noch kein iOS-Tool, dass meine Anforderung (mögliches einfügen von Jingles, Upload via FTP aus dem Handy heraus, Generierung und parsen eines eigenen RSS-Feeds, einlesen dieses RSS-Feeds in WordPress und Veröffentlichung des Artikels – kurz komplette Erstellung des Podcasts in einem Schritt am Smartphone) erfüllt. Außerdem möchte ich einen wöchtentlichen Newsletter mit den Beiträgen der Woche anbieten, allerdings fehlt mir noch die zündende Idee wie ich einen Mehrwert für die Newsletter-Abonnenten bieten kann (zB exklusive Inhalte) ohne, dass der Aufwand dafür zu groß wird. Denn eines ist jetzt schon klar 2012 wird, aufgrund einer Ausbildung und zweier riesiger beruflicher Projekte, weniger Zeit bleiben als 2011.

11. Nina Yildiz / Sternchenwelt.Hamster: Blogparade Rückblick 2011 und Ausblick 2012

… Ich liebe das Bloggen und muss immer aufpassen, dass ich nicht “alles” erzähle. Denn auch wenn es vielleicht so wirkt gibt es Dinge über die ich nicht blogge weil sie zu privat sind. Wenn alles so bleibt wie es momentan ist, bin ich ein glückliches Bloggerlein ^^ Ich bin aber auch schon froh, dass überhaupt irgend jemand das komische Zeug liest was ich hier verzapfe! ^^ Was cool wäre, wäre wenn ich die 100 Likes auf meiner Facebook Fanpage schaffe.

12. Uwe Hauck / Living the Future: Blogparade: Bloggen – Rückblick 2011 und Ausblick 2012

… In 2012 werde ich den Fokus noch verstärkt auf Trendforschung und Zukunftstechnologien legen, wobei sich eventuell aus meiner beratenden Tätigkeit als Blogger im neuen Jahr auch bei meinem Arbeitgeber neue Perspektiven ergeben. Man wird sehen, die Zukunft ist weit offen und da mein Motto lautet: “Mehr als die Vergangenheit, interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.”, bin ich sehr gespannt, was das Jahr 2012 bringen wird. Als Autor will ich auf jeden Fall noch aktiver werden und hoffe auch auf die eine oder andere Gelegenheit, in meiner Rolle als Trendforscher noch den einen oder anderen Vortrag an Land zu ziehen …

13. Marc Höttemann / Ein Ostfale im Rheinland: Blog Rückblick 2011 und Ausblick 2012

… Apropos Optimierungen: Zwischenzeitlich wollte ich “Ein Ostwestfale im Rheinland” ja in drei oder vier Blogs aufsplitten, habe aber inzwischen Abstand davon genommen. Einen großen Anteil an dieser Meinungsänderung habt Ihr, meine Leser! Denn in den Kommentaren zu dem Posting habt Ihr mir sehr wertvolle Denkanstöße geliefert, die mich zum Umdenken gebracht habe. Somit bleibt diesbezüglich alles beim Alten – das Blog bleibt ein Gemischtwarenhandel.

14. Robert Lender / Nur ein Blog: Mein Blog-Jahresrückblick 2011 und Vorsätze für 2012

… Wie das Jahr begonnen hat, so endet es auch. Mit S9y als Posterous Alternative erwähne ich wieder Serendipity – die beste Blogengine aller Zeiten :) Der Artikel läutete für mich einige neue Aktivitäten rund um S9y ein, die schon vorher mit der neuen Version 1.6. begannen. Aber die konnte ich nicht erwähnen, da ich sonst meine Regel gebrochen hätte. …

15. Christian Leu / Der Leumund.ch: Mit Spass ins zehnte Blogjahr!

… Diese werden teilweise nur kurz beachtet und, was in 2011 auch neu ist, kaum mehr kommentiert. Würde es ein Jahr des Blogkommentars geben, es wäre 2010 gewesen. 2011 ist die Diskussion fast ausgeblieben oder hat manchmal am falschen Ort stattgefunden. Ein Phänomen, das ich immer noch nicht so richtig begreifen kann, Leute haben gute Inputs, Anregungen, Ergänzungen oder weitergehende Ideen zu einem Blogbeitrag, posten diese aber aus dem Kontext herausgerissen auf Twitter oder sonstwo. Schade, denn diese Ergänzungen am richtigen Ort würden einen Blogpost komplettieren. …

16. Christian Buggisch / Blog: 5 Dinge, die ich beim Bloggen gelernt habe

… Für einen Tweet brauche ich so gefühlte 15 Sekunden, ein neues Bild auf Facebook hochzuladen kostet vielleicht eine halbe Minute. Bis ein Blogbeitrag fertig und online ist, vergehen mindestens eine, in der Regel aber mehrere Stunden. Man findet ein Thema, das einen beschäftigt, denkt darüber nach, fängt an zu schreiben, recherchiert ein bisschen, schreibt weiter, ist irgendwann fertig, liest und korrigiert das Ganze nochmal, sucht passende Bilder, publiziert. Das passiert am Abend, am Wochenende oder im Urlaub. Und wenn’s zur Belohnung viele Kommentare gibt, kommen locker nochmal ein paar Stunden Moderieren und Diskutieren dazu. Und warum mache ich das? Genau, weil’s mir Spaß macht.

17. Vera Bunse / Opalkatze: Etwas derangiert

… Viele ‘meiner’ Twitterati sind mittlerweile bei Google+. Nur mit mehr als 140 Zeichen. Die Nachrichten kommen mit hoher Schlagzahl – man braucht viel Zeit zum Lesen. Als Debattierplattform ist G+ wunderbar, als Informationsmittel mühsam. Die Diskussionen haben eine hohe Qualität, aber sie zerfasern: Jedes Teilen des Ursprungsbeitrags bedeutet die Zersplitterung der Kommentare in viele verschiedene threads. Das Gefühl, sich zu verzetteln, so viele unterschiedliche Linien nicht mehr verfolgen zu können, erscheint sehr zeitgemäß. …

18. Ulrike Schwarz / Uli’s Welt: Blog Rückblick 2011 und Ausblick 2012

… Es ist toll, zu so einer großartigen Community dazugehören, auch wenn trotzdem jeder sein Ding macht, weil er eben eigene Interessen und Themengebiete verfolgt. Ich bin auch der Meinung, dass meine Artikel besser geworden sind, da kann ich mir zwar auch was einreden, aber das war jetzt auch nur ganz subjektiv. ;p

19. Pascal / Monsieur Croche: Jahresrückblick 2011: Auf der Suche nach der richtigen Balance

… Dass das Bloggen süchtig machen kann, ist nicht wirklich neu. Wenn man es sich jedoch nicht hin und wieder vergegenwärtigt, vergisst man es und man findet sich plötzlich gestresst und nervös wieder, weil man doch noch einen Blogartikel verfassen wollte. Ich möchte zwar nicht sagen, dass nur dieser Blog Schuld daran war, dass meine Beziehung letzten Sommer in die Brüche ging; gleichsam trug er dazu bei. …

20. Falk Hedemann / Wissenssucher: Mein Plan für 2012: Altes bleibt, Neues kommt

… Und natürlich bin ich auch sehr froh, dass ich eines meiner Jahresziele erreicht habe, indem ich dieses Blog gestartet habe. Der eine oder andere von euch begleitet mich hier ja jetzt schon eine Weile und ich musste in den letzten Wochen vermehrt die Frage beantworten, warum die Schlagzahl doch stark zurückgegangen ist. Nun, ehrlich gesagt war es nie mein Ziel, mich auf eine bestimmte Frequenz festzulegen. Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder Mensch über ein bestimmtes kreatives Potenzial verfügt, das er jeden Tag abrufen kann. Das war für mich in der letzten Zeit einfach zu oft schon vor dem Bloggen verbraucht, weil ich mich nach der t3n-Schreibe noch mit meinen Plänen für die Zukunft beschäftigt habe. …

21. Mein 2011er Jahr

22. Charles Engelken / Cocas Blog: Mein Jahresrückblick 2011 – Höhen, Tiefen, Neuanfänge

… Seit­dem ich nun also arbeite und blogge, wächst meine ToDo-Liste prak­tisch täg­lich expo­nen­ti­ell an. Durch die wenige Frei­zeit nach Fei­er­abend kann ich schlicht­weg nicht alles abar­bei­ten, was anfällt und das, obwohl ich – zusam­men mit mei­ner Arbeits­zeit in der Firma – min­des­tens 18, 19 Stun­den arbeite. Ich stehe immer unter Strom, komme nie zur Ruhe, auch nicht an den Wochen­en­den. Und soll ich euch was sagen? Ich finde es ein­fach nur geil! Ent­schul­digt meine Wort­wahl, aber diese Art von Stress ist für mich groß­ar­tig, es ist für mich eine Her­aus­for­de­rung an meine Pro­duk­ti­vi­tät. Dadurch her­aus­ge­for­dert über­denke ich auch immer wie­der, wie ich am bes­ten arbei­ten und mich best­mög­lich orga­ni­sie­ren kann…

23. J. S. Piveckova / Gleisbauarbeiten: BLOG-BLUES (Ach was! Weiter geht’s!)

… Ich will schreiben. Oft ist es fast so, als ob es mich schreibt. Ich habe kein Konzept. Das stimmt natürlich nicht. Das Blog und seine Struktur, das Serielle, Vernetzte, Fragmentarische, die Umkehrung der Chronologie (und ihr Bruch) kommt jener Schreibmanie, die ich immer schon hatte, entgegen. Es bilden sich da Formen (oder die Idee von Formen, noch unrealisiert), die mich als Schreibende momentan mehr interessieren als das gedruckte Buch. Die Wandlung der Autorschaft zur Herausgeberin (ihrer selbst), die Transformation des ICH ins ich, das viele sein kann, die durchlässige Membran zwischen Person und Avatar (Logik, Lüge, Libido), der krypto-phantastische Realismus, der die Durchsichtigkeit der Welt als Rätsel sehen will, das “Leben als Roman” schreiben …

24. Anne Both / Alien in Europe: Drei Jahre bloggen – und nun?

… Durch den „Freitag“ kam ich auch zu Twitter, was mir schon 2010 oft Ideen für neue Beiträge brachte. 2011 wurde jedoch durch den „arabischen Frühling“ ein Ausnahmejahr – ich denke, jeder, der damit zu tun hatte, weiß, was ich meine: Stundenlang an der Timeline kleben und live die Ereignisse verfolgen, die im TV allenfalls bei Al-Jazeerah zu sehen sind – und auch da nicht immer. Das hat meiner Produktivität oft auch nicht wirklich gut getan, aber mir, gerade über Twitter, Bekanntschaften eingebracht, die ich nicht mehr missen möchte. Vielleicht ergibt sich in der Zukunft mehr daraus. …

25. Andreas Hobi / Schweizweit.net: Ein Blick zurück und Ausblick aufs 2012

… Das hört sich alles super an, doch Fakt ist: Die Besucherzahlen sinken. Verglichen mit 2010 gingen die Besuche um über 7 Prozent zurück. Dieses Phänomen zeigt sich nicht nur auf schweizweit.net, sondern auch drüben bei Christian Leu und auf anderen Blogs. Es ist einfach so, dass die grosse Zahl an sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter, Google Plus) eine grosse Konkurrenz darstellen. Die Internetnutzer haben ein begrenztes Online-Zeitbudget zur Verfügung, und je länger sie sich auf den Netzwerken aufhalten, desto weniger Zeit bleibt für die Blogs übrig. …

26. Thomas Liedl / Nicht Spurlos: Blogparade: Bloggen – Rückblick 2011 und Ausblick 2012

… Es sind schon einige Erkenntnisse die ich aus dem alten Jahr mitnehme, mit der Bloggerei haben natürlich nicht alle zu tun und in politische Tiefen will ich hier nicht abtauchen. Besonders für Blogger bzw. Webmaster werden die zu beachtenden Vorschriften immer umfangreicher. Fallstricke mit Abmahngefahr schießen wie Pilze aus dem Boden. Jetzt ist sogar schon der Meta-Tag alt bei Bildern betroffen. Für mich riecht das mehr nach immer neuen Geschäftsideen um an Geld zu gelangen – sorry. …

27. Nico Kirch / Nicos Blog: Mein Jahresrückblick 2011

… Ich kann nicht hellsehen, daher schenke ich mir diesen Teil. Ich werde auf jeden Fall hier weiter bloggen und werde den Twittwoch Rhein-Main weiter verfolgen und versuchen voran zu treiben. Außerdem nehme ich mir fest vor, weiterhin offen zu sein. Offen für neue Menschen und neue Themen. Ach ja… Und Anfang 2012 gibt es noch eine kleine Überraschung zum Thema Blog. …

28. Kirsten Schelper / Die Netzialisten: Mein Blogjahr 2011 – Rückblick und Ausblick

… Responsive Webdesign wird mich weiter beschäf­tigen, hier gibt es noch viel zu entdecken. Auch HTML5 und CSS3 werde ich auf der Spur bleiben. Ein neues Thema für 2012 wird das SVG-Format werden, mit dem endlich Vektor­gra­fiken den Weg ins Webdesign finden. Gerade im Zusam­men­spiel mit Responsive Webdesign sind das span­nende Aussichten. …

29. Christa Schwemlein / ver-rueckt.net: Rückblick und Ausblick – Blogparade

… Diese Zeilen schreibe ich im Schwarzwald, im schönen Mitteltal. „Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen, wie glänzt er festlich, lieb und mild. Als spräch er ….. „ klingt es aus dem Radio. Inzwischen ist es dunkel und es hat zu schneien begonnen. Dicke Schneeflocken tanzen seit Stunden vor meinem Fenster. Ein weißer Schleier bedeckt die Erde und vielleicht auch abschließend das Jahr 2011. Der feine Schnee deckt zu und lässt zur Ruhe kommen, damit in 2012 Neues wachsen kann. Die Natur ist eigentlich ein guter Lehrmeister. …

30. Meike Leopold / Cirquent Blog: 2012 kommt NTT Data

… 2011 hat Cirquent seinen 40. und das Cirquent Blog immerhin seinen dreijährigen Geburtstag gefeiert. Mit so einem Blog ist es wie mit einem Kind, da hat Thomas Siegner ganz recht gehabt im vergangenen März: Mit der Zeit ist es “aus dem Gröbsten raus”, wie es so schön heißt. Irgendwann kann es sich die Schuhe selbst zumachen und auch beim Zähneputzen müssen die Eltern nicht mehr dauernd hinten dran sein. …

31. Renato / Apfelblog.ch: Merry Aple-Mas

2012 geht das ApfelBlog.ch ins fünfte Blogger-Jahr. Ich freue mich auf das Jubiläumsjahr und werde mit noch mehr Power hinter dem ApfelBlog.ch stehen und euch mit interessanten und abwechslungsreichen Inhalten versorgen. Bleibt mir zum Schluss nur noch euch allen wunderschöne Festtage und ein besinnliches Fest im Kreise euren Liebsten zu Wünschen. Ich hoffe für euch, dass überall dort ein Apfel unter dem Baum liegt, wo dieser auch gewünscht wurde. =)

32. Andreas Bernhard / Andis Energiesparblog: Blogparade: Rückblick 2011 und Ziele 2012

… Für 2012 habe ich das Ziel, meine monatliche Berichterstattung zu den Photovoltaik-Ertragsdaten fortzusetzen und noch weitere, praxistaugliche Tipps zum sparsamen Umgang mit Energie und neuen Entwicklungen in diesen Bereich zu geben. Ein meiner Meinung nach ganz heißes Thema sind hierzu die LED Leuchtmittel bzw. Lampen, da sich diese in den letzten Monaten technisch sehr weiterentwickelt haben und preislich in eine Dimension gekommen sind, was sie für uns “Otto-Normalverbraucher” erschwinglich macht….

33. Dani / Bloghimmel.de: [Blockparade] Rückblick 2011 – Ausblick 2012

… Ich werde weiterhin über mich und alles mögliche um mich gerum bloggen. Alles, was mir über den Weg läuft, dass mich fasziniert, interessant oder schön ist oder mich in irgendeiner anderen Art und Weise beeindruckt, beschäftigt, bewegt oder berührt kommt hier herein. Scharf aufs bloggen? In gewisser weise schon. Ich wurde erneut von der Bloggeritis befallen und denke ständig darüber nach, was ich als nächstes bloggen könnte. …

Solltet Ihr an weiteren Blogparaden im Jahresrückblick- und Vorschau-Style Interesse haben, schaut auch dort vorbei:
- Tagestexte.de: Blogparade Blog-Rückblick 2011
- Selbstständig im Netz: Ziele, Pläne, Erwartungen 2012 – Blogparade

Wir finden schon was Passenden zum Andocken ;)