Wenn Sie Unterstützung rund um Web 2.0 und Social Media (ich mag den Begriff nicht wirklich) benötigen, fragen Sie mich, ob ich Ihnen helfen kann. Ebenso stehe ich für Vorträge rund um Netztrends zur Verfügung. Alles Weitere zum Wieso und Warum lesen sie im Folgenden.

Begeistert bin ich vom Internet, ja, aber nicht von Beginn an. Das Intranet war mein Internet, die „new economy“-Zeit war für mich uninteressant, da ein Haufen hyperventilierender Aktionäre maßlos übertrieb. Als BWLer hatte es mich zur Deutschen Bank geführt. Da war ich nicht als Bänker, sondern als ITler bis 2002 gute sieben Jahre mit Aufgaben mehr als beschäftigt, fach- und personalverantwortlich. Aus dieser Zeit habe ich einen guten Schuss an Wissen über Kommunikationssysteme nicht nur auf technischer Ebene mitgenommen. Eines meiner Learnings war, dass IT Systeme im kommunikativen Umfeld – ebenso wie Unternehmensprozess basierende Software – in vielen Fällen den User einfach nicht bei seinen Needs da abholen, wo er wirklich maschinelle Unterstützung braucht. Der Mensch lässt sich nicht einfach so in IT modulieren. Das führt zu interessanten aber auch spannenden Unwägbarkeiten.

Als Selbständiger habe ich meine Liebe zu kommunikativen Systemen wie auch Mustern erhalten und das eigentliche Internet für mich entdeckt. Und bin mit meinen Blog-Aktivitäten sogleich vom gemütlichen Netz-Dasein in den Überschallflug gewechselt. So blogge ich seit 2003 intensiv und tausche mich mit anderen via Netz aus. Auf wechselnden Blogs: Zuerst auf Basic Thinking (bis 2003), dann auf MEX (als Gruppen-Blog über Wirtschaft angelegt, bis 2005), wieder zurück auf Basic Thinking (bis 2009, dem Verkauf des Blogs), zwischendurch habe ich über World of Warcraft („gamers living: WoW“) zusammen mit anderen gebloggt und seit 2009 ist meine neue Heimat „written in basic“. Genaueres dazu gibt es in der Timeline nachzulesen.

Eines meiner Lieblingsthemen sind Netztrends und in diesem Zusammenhang die Beschäftigung mit der Frage, was davon für Unternehmen in Betracht kommt. Es bleibt dabei nicht aus, dass ich mir die Netzaktivitäten der Unternehmen anschaue und teste. Seit jeher fesselt mich die Idee, Kunden und Unternehmen enger, aber auch offener und transparenter zusammen zu bringen. Es ist ein komplexer Vorgang und Komplexität fordert mich heraus und reizt mich ungemein.

Aus meiner Überzeugung heraus, dass im Lokalen das Web noch lange nicht wie notwendig vorgedrungen ist, habe ich Buzzriders anno 2009 gestartet. Nach einer rund einjährigen Konzeptphase, durch zahlreiche an Wikinomics-Prinzipien orientierten Ideen, nähern wir – die Mitmacher – uns der Realisierung des Gesamtkonzepts. Aus einem lokalen social network der moderneren Art werden Nutzer nicht nur vor Ort vernetzt, sondern auch über das örtliche Tagesgeschehen informiert werden. So unser Anspruch. Aus den Learnings des Projekts könnte ich ein ganzes Buch schreiben, lassen wir das lieber zunächst.

Meine Zeit als Selbstständiger war und ist geprägt durch zahlreiche Vorträge, Beratungsaufträge und Interviews. Ich kann nicht sagen, dass es mir dabei langweilig geworden ist. Dafür hat das Bloggen alleine für sich schon genug beigetragen.

Willkommen auf meinem Blog

Robert Basic