Ein weiteres Beispiel (siehe rolling blogging), wie man Blogs auch denken kann. „Wikifying Blogs“. Gehen wir zunächst von Wikis aus. Ein Wiki heißt normalerweise, dass jeder sich einbringen kann. Zu bestehenden Artikeln oder mit neuen Artikeln.

Dieses Prinzip kennen Blogs nicht. Grundsätzlich veröffentlicht der Autor seinen Artikel und in seltensten Fällen wird der einmal publizierte Artikel aufgefrischt, korrigiert, erweitert. Auch gilt es, lieber einen neuen Artikel zu veröffentlichen, um bestenfalls weitere Leser anzulocken (aufgrund des gesamten Linksystems, wie Blogs verstanden werden).

Gerade bei Wissensartikeln gehört eine Portion Uneitelkeit dazu, dass man es erlauben würde, den Leser zum Mitautor zu machen. Obgleich wir wissen, dass wir in der Summe weniger wissen denn die Gesamtheit der Wissensträger. Wir wissen auch, dass in der Regel Wissensartikel von einer Gruppe von Menschen thematisch und inhaltlich mehr bieten, denn von einem Einzelnen zusammengetragen. Didaktisch mag das noch ein separates Thema sein, wie sich dann der Artikel liest, wenn viele Köche mitschreiben. Auch die Befürchtung, dass man als Admin = Blogger mehr mit dem Kontrollieren von Updates zu tun hat, lassen wir einfach mal so im Raum stehen.

Mir selbst fallen zahlreiche Blog-Beispiele an, wo ich gerne etwas editiert hätte, weil etwas fehlte oder einfach faktisch falsch dargestellt war. Ein Kommentar geht unter, zudem editiert der Autor den Artikel „eh nicht“, wozu also etwas sagen?


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