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Facebook und die 500 Mio

19.07.2010 / 5 Kommentare

Ich habe mir den WiWo-Artikel “Was die Internetmacht Facebook antreibt” und den historischen Abriss von Facebook durchgelesen und einige Notizen gemacht:

  • Februar 2004 Start
  • Herbst 2004 200.000 User = US-Studenten
  • deutscher Hedgefondsmanager Peter Thiel gab erstes Wagniskapital iHv 500.000 USD für 10% Anteil an FB (hält heute 3%)
  • Herbst 2006 Öffnung für alle User (bis dahin Studenten)
  • Dezember 2006 12 Mio User
  • Mai 2007 Öffnung für Drittprogramme-Anbieter
  • August 2008 100 Mio User
  • April 2009 200 Mio User
  • August 2009 250 Mio User
  • Sommer 2010 ist die 500 Mio User-Marke bald geknackt
  • 50% aller Nutzer täglich aktiv
  • US-User 7 Stunden/Monat online auf FB, dahingegen 2 auf Google und 3 auf Yahoo
  • 35 Mrd Fotos online
  • 10 Mio Bilderabrufe pro Sekunde
  • Ausgaben für Werbung weltweit 600 Mrd USD, 60 Mrd für Kunden mit bestehenden Kaufwunsch (davon 25 Mrd an Google), 540 Mrd für Bedürfnisweckung / Markenwahrnehmung (5% = 27 Mrd USD fließen bereits ins Netz)
  • Facebook Umsatz für 2010 auf 1,2-2,0 Mrd USD projiziert
  • Chancen auf Werbeeinnahmen seien höher als bei Google
  • 1.400 Mitarbeiter
  • Mark Zuckerberg hat angebl. Kaufangebote iHv jeweils 800 Mio (Viacom/2005) und 1 Mrd USD (Yahoo/2006) ausgeschlagen
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Sofa-Kurier nach dem Start

18.07.2010 / 21 Kommentare
Hier wollen wir aber keine Kopie der “großen” (Print-) Medien sein und auch Blogs wollen wir nicht kopieren. Wir wollen uns genau in der Mitte ansiedeln und Meinungsmacher sein.
(Carsten Hoppe / Sofa Kurier)

Nachdem Sofa-Kurier als neuartiges Online-Magazin (technisch könnte man es als Blog-Projekt bezeichnen) am 15.07 mit rund 15 Autoren an den Start gegangen ist, wurde es Zeit für ein weiteres Interview “the days after”. Das Interview vor dem Start könnt Ihr natürlich vorab nachlesen, solltet Ihr Interesse haben. Habe hierzu Carsten Hoppe, einen der beiden Macher (neben Danny Eckhardt) angemailt und seine Antworten kamen ratzefatze zurück:

1. Seid Ihr mit dem Start zufrieden, wie war das erste Feedback der Leser?

Wir waren vom Start sehr überrascht. Niemals hätten wir gedacht, das wir so viel positives Feedback bekommen. Viele Twitterer und Kommentatoren finden Sofa-Kurier sehr gelungen und auch die Artikel- Themenvielfalt scheint gut anzukommen. Klar läuft noch nicht alles perfekt und es zwickt und zwackt noch an vielen Ecken, aber für ein derartiges Projekt gibt es ja auch keine Erfahrungswerte, auf die man zurück greifen könnte. Die Autorenliste wächst kräftig weiter und täglich bekommen wir sehr gute und interessante Bewerbungen, die alle quer Beet Super Themen auf Lager haben. Auch können wir schon eine “echte” Journalistin bei uns begrüßen. Wobei ich den Unterschied zwischen Bloggern und “echten” Journalisten immer noch doof finde. Auch “Normalos” können gute Artikel schreiben und eigene Meinungen und Erfahrungen kann keiner toppen.

2. Wie groß ist der Besucherzulauf, könnt Ihr schon dazu etwas sagen?

Der Sofa Kurier ist seit dem 04.07.2010 online und hier hatten wir bis zum eigentlichen Start am 15.07.2010 durchschnittlich 500 Besucher täglich. Das lag daran, das wir ja noch alten Content hatten aus der Zusammenführung der Blogs Grimminalbullizei.de und derEcki.de.

Am Starttag (15.07.2010) selber haben wir direkt die 1.000 geknackt und täglich sind es immer so knapp über 1.000 Besucher. Jetzt muss man noch hinterher schicken das es Hochsommer ist, viele Leute sich im Urlaub befinden und eigentlich nur die “Nerds” im Internet unterwegs sind. Die Besucherzahlen dürften also bei allen Plattformen derzeit geringer ausfallen. Wetter- und Urlaubs-bedingt sind wir aber zufrieden und wenn das Wetter wieder schlechter wird, werden auch die Besucherzahlen weiter ansteigen. Es ist aber auch erst Tag 3 und noch viel zu früh um eine genaue Analyse zu machen.

3.Wie viele Artikel habt Ihr mit wie vielen Autoren veröffentlicht?

Wir haben ~ 30 Artikel bis jetzt veröffentlicht und das von 15 Autoren. Sehr viele zeitlose Artikel befinden sich aber noch in der Warteschleife und werden in den nächsten Tagen publiziert. Einige Autoren wollen auch nur über aktuelle Themen schreiben und diese werden in den nächsten Tagen zuschlagen. Insgesamt sind wir nun 30 Autoren und da wird in den nächsten Tagen noch jeder Autor zum Zuge kommen.

4. Welche Themengebiete werden gerne besucht?

Die Politik-Artikel werden sehr gut besucht und auch kommentiert, gefolgt von den privaten Artikeln wie “Budapest ist nicht gleich Bukarest” und “Informationsbeschaffung im Internet…“. Da aber noch nicht alle Autoren einen Artikel publiziert haben, ist es auch hier noch zu früh um eine Prognose abzugeben. Unser Ziel ist es ja eine bunte Mischung unseren Lesern anzubieten und alle Artikel sollten gleich oft gelesen werden.

Deswegen soll ein Schuster auch über Schuhe schreiben und nicht über Brötchen backen. Das ist ja der Vorteil vom Sofa Kurier. Bei uns schreiben die User über genau das, was sie am besten können oder erlebt haben. Das kann niemals (so gut) recherchiert werden und gefällt auch den Lesern. Der Leser merkt das auch und jede Kategorie wird seine Stammleser finden. Geballtes Fachwissen bunt gemischt aus allen Themenbereichen und vereint auf einer einzigen Plattform.

5. Wie gehts nun mittelfristig weiter, was sind die ersten Ziele?

Kurzfristig werden wir die Arbeitsabläufe weiter optimieren und am Design letztes Feintuning betreiben. Mittelfristig wollen wir unsere Position weiter ausbauen, mehr Leser/ Reader bekommen und Werbepartner gewinnen die uns bei der Finanzierung helfen. Letzteres kommt ja auch den Autoren zugute. Unser Ziel ist es ein unabhängiges großes Magazin, den Lesern präsentieren zu können. Hier wollen wir aber keine Kopie der “großen” (Print-) Medien sein und auch Blogs wollen wir nicht kopieren. Wir wollen uns genau in der Mitte ansiedeln und Meinungsmacher sein. Das beste aus beiden Gruppen vereint zu einer Plattform. Von eigenen Meinungen über aktuellen News Meldungen, bis hin zu speziellen Fach- Artikeln die man sonst in anderen Plattformen vermisst oder in diesem Umfang dort nicht lesen kann.

Informationsflüsse: 2000 versus 2010

17.07.2010 / 11 Kommentare

wie dramatisch sich die Informationsflüsse übers Netz verändert haben, sieht man erst, wenn man das (Web-)Jahr 2000 und 2010 miteinander vergleicht.

Anno 2000 war ich u.a. auf einem Forum für Ultima Online Fans unterwegs (neben anderen Foren), eine eigene Webseite hatte ich nicht, privat nutzte ich als Mailerdienst Web.de und Gmx.de, beruflich das Mailsystem meines Unternehmens. Somit bestand mein Informationssystem aus Mailing, Foren und dem Ansurfen statischer Webseiten, nicht selten über Google und Yahoo. Einen Großteil der Informationen habe ich mir selbst beschafft, geringere Anteile wurden über Mailhinweise Dritter generiert.

Heute, 2010? Foren und Maildienste gehören nach wie vor zu meinem Informations-Universum, obgleich der Besuch von Foren stark zurückgegangen ist. Was aber kam hinzu, was hat sich geändert? Dazu eine Liste, die das recht klar werden lässt, wie es zuvor im Jahr 2000 aussah:

- Blog: 367 Postings, 4.050 Kommentare, 2.800 RSS Reader, zwischen 200-1.000 Leser pro Tag (mit Basic Thinking, MEX und dem WoW Blog zusammen sind/waren es grob geschätzt 15.000 Postings, 150.000 Kommentare, 30.000 RSS Abonnenten und 100-20.000 Leser pro Tag) . Blog-Posts werden auf Twitter, Facebook und Google Buzz verlinkt. Einige dieser Postings werden auf Twitter, Facebook und Google Buzz von Dritten weitergetragen wie auch kommentiert (siehe Beispielsartikel dazu).

- RSS: Via Bloglines und Google Reader scanne ich rund 100 RSS Quellen (meistens Blogs). In jüngster Zeit immer seltener.

- Twitter: +15.000 Tweets, ca. 6.300 Mentions (Replies und Retweets) in 6 Monaten, 5.639 Follower, 346 Followings. Ich erhalte täglich aus meinem persönlichen Netzwerk Informationen zugetragen, verteile selbst weiter.

- Facebook: 1.481 Kontakte, die Anzahl der Likes, Shares und Comments von mir an Dritte und umgekehrt kann ich leider nirgends entnehmen.

- Google Buzz: 464 Followers, 264 Followings, wie bei Facebook eine nicht zu entnehmende Anzahl Comments, Shares und Likes.

- Google Mailkontakte: +3.450

- Xing: 1.065 Kontakte, eine ungezählte Anzahl von Mails, Einladungen und Forenbeiträgen.

- Foursquare/Gowalla/Friendticker: Insgesamt 416 + 94 + 35 = 545 Kontakte und Anzahl Checkins nähert sich bald der Zahl 1.000, umgekehrt wohl weit über 10.000 Checkin-Meldungen durch Kontakte.

- Friendfeed: 250 Abos und 1.085 Abonnenten.

Vergleich auf der Ebene Kontakte
2000: Anzahl expliziter Kontakte knapp bei 500 (nur auf Basis Mailing und Bekanntschaften aus Foren)
2010: Anzahl expliziter Kontakte knapp unter 20.000 (doppelte Kontakte nicht mehr zählbar)

Was heißt das?
Gegenüber dem Jahr 2000 hat sich Dank dem Vormarsch von XML, der Zunahme von Datenschnittstellen und Datenbrowsern (ein RSS Reader ist ein solcher) und dem Aufbau persönlicher Netzwerktools (Facebook verbindet Menschen, statt nur Adressbücher zu verwalten) mein Informations-Universum eklatant verändert.

1. Was ich früher selbst ansteuern und ausfiltern musste, hat sich heute komplett gedreht. Ich werde informiert, verschaffe mir nur noch einen geringen Anteil von Informationen selbst (Recherche ausgenommen).
2. Dabei ist es nicht mehr so wichtig, ob ich mich hauptsächlich auf einer bestimmten Seite aufhalte, Informationen werden zwischen den Seiten mehr denn je ausgetauscht (Blog -> Friendfeed -> Twitter/Facebook / Like einer Webseite -> Anzeige auf Facebook -> Share zu meinen Kontakten -> Übernahme auf Twitter -> Weiterleitung auf GBuzz).
3. Informationen werden schneller denn je an mich herangetragen, umgekehrt kann ich Informationen viel schneller als vor 10 Jahren verbreiten. Insbesondere das persönliche Netzwerk aus rund 20.000 Kontakten gewährleistet einen hocheffizienten, im Vergleich zum Jahr 2000 hochpersonalisierten Informationsstrom.

Wem das zu abstrakt ist, möge sich eben dieses Beispiel aufzeigen lassen, wie Infos von A nach B nach C im Jahr 2010 fließen.

Summa summarum
Die Software unterstützte Beförderung und Zunahme expliziter Kontakte in den vergangenen 10 Jahren – sprich, das Personennetzwerk – und die immens höhere Datendurchlässigkeit sind die wesentlichen Faktoren dieser neuen Dimension des Informationsflusses. Dabei muss man berücksichtigen, dass Dienste wie Rivva (um mal ein kleines Beispiel zu nennen) und Google erst am Beginn ihrer Möglichkeiten stehen, da sich die Daten- und Personenwelt dank voranschreitender Mensch-Maschinen Interfaces und Softwareroutinen immer besser gestaltet. Wir schauen lumpige 10 Jahre zurück und wieder ins heute, schauen wir aus dieser Erfahrung 10 Jahre weiter, wird die Dramatik ersichtlich.

Digg.com Alpha und die Sache mit den Informationsflüssen

17.07.2010 / 3 Kommentare

letzte Woche hatte ich mir Digg Alpha angemeldet (new.digg.com) und heute den Zugang bekommen. Digg? Eine US Seite, auf der User ihre Newsquellen kommentieren, verlinken und bewerten. Populäre News werden somit herausgefiltert. Die neue Version führt das Follower-Prinzip ein. Ich kopiere den Absatz aus der Mail von Digg:

Here are three things you can do to kick-start your Digg v4 alpha experience.

Find and follow your friends, influencers, and news sources you trust! Once you follow these Digg users, we’ll build a custom news homepage for you called “My News.” My News will display news stories to you as dugg by your friends.

Get more followers! Aside from digging great content, one of the best ways to attract new followers is to update your profile. Add a photo and link to your blog, Twitter account, or Facebook profile.

Explore the “My News” and “Top News” pages. My News is the custom news page we build for you based on the people you follow, Top News is the global zeitgeist showing you the most popular stories on Digg.

Digg bietet beim Erstellen des ersten Follower-Netzwerks ein Auslesen der Kontakte aus Facebook, Twitter und Google Contacts an. Es zeigt sich recht deutlich, welche Bedeutung diese drei “Web-Adressbücher” erlangt haben. Kaum eine moderne Webseite mit sozialen Featuren, die ohne Connect zu den drei Genannten auskommt. Und Digg ist nicht gerade eine unbedeutende Seite in den USA.

Ein zweiter Faktor wird ebenso nicht minder immer bedeutender: Das Follower-Prinzip von Twitter breitet sich aus, die Vorteile asymmetrischer Beziehungsnetzwerke im Sinne eines besseren Informationsflusses liegen auf der Hand. Alle drei – Facebook, Twitter und Google – versuchen, sich als Informationszentrale zu etablieren, in der alle wesentlichen Informationen eigener und fremder Aktivitäten zusammenlaufen. Facebook hat im Moment aufgrund der Architektur seiner Timeline die besten Voraussetzungen geschaffen.

Der Mensch macht sich damit Stück für Stück Werkzeuge zu eigen, die es ihm ermöglichen, Informationen immer effizienter und zügiger aus dem Netz heraus zu filtern und zu verteilen. Je mehr Seitenanbieter dazu übergehen, Schnittstellen für Informationen und User zu schaffen, diese zu verbessern und auszubauen, desto besser wird der Informationsfluss.

Die Zeiten der Informationssilos neigen sich dem Ende zu und es dürfte nicht mehr allzu lange dauern, bis es hierzu Standards gibt. Standards, die definieren, welche Informationen wie in das Netz zu übergeben sind, welche Informationstypen es dabei gibt und wie standardisierte Rechtessysteme aussehen, damit der User seinen eigenen Informationsfluss auf jeder Seite gleichartig steuern und kontrollieren kann.

Ich bin mir sicher, dass hieraus eine erneute Innovationswelle entstehen wird, auf deren Basis wir neuartige Dienste entstehen sehen werden. Die wesentlich intelligenter und für den User einfacher Informationsstränge zusammenfassen. Heute ist das nach wie vor eine etwas sperrige und mühsame Geschichte. Beispiel? Facebook versucht sich schon etwas länger daran, “Top News” individuell zusammenzustellen. So wirklich gut klappt das nicht.

Honda LEL = Trailer zur Doku

16.07.2010 / 1 Kommentar

die Mischung aus Werbefilm und Dokumentation namens “LEL Project” (Live Every Litre) von Honda ist bald in voller Länge zu sehen, habe zufällig auf auf der Facebook-Page von Honda den Trailer gesehen:

Das Projekt ist wie bereits beschrieben recht ungewöhnlich und neuartig, was die bisherigen Werbemaßnahmen von Automobilkonzernen angeht. Honda hatte im Netz getrommelt, um Menschen zu finden, die sich einen Traum erfüllen wollten und daraus 13 Stories abgedreht. Honda fuhr dann zu demjenigen/derjenigen hin oder aber lud den Menschen je nach Wunschtraum in die passende Lokation ein und drehte dann, was sich eben daraus entwickelte, während sich die Menschen ihren Traum erfüllen konnten. Das eigentliche Produkt, der Honda CR-Z, wurde nicht zu sehr in den Vordergrund gestellt, zumindest wie ich es beim Dreh in Amsterdam und Hamburg mitbekommen hatte (habe den Film noch nicht gesehen, aber ich nehme an, dass es so bleiben wird).

Was Honda nicht sonderlich gut gelungen ist – aber auch nur letztlich ein Learning aus dem Projekt für spätere Werbeproduktionen – ist das Erreichen der User im Netz während der 30 Tage andauernden Dreharbeiten. Man war in verschiedenen, europäischen Ländern unterwegs, versuchte in der jeweiligen Landessprache die User für den LEL-Dreh zu interessieren (über die LEL Seite). Aufgrund der Kürze des Aufenthalts aber auch viel zu kurz angesetzter Publishing-Aktivitäten je Land ging die Rechnung außer in England so gut wie nicht auf. Gut, es war nur ein Sekundärziel.

Primärziel war das Abdrehen eines so gut wie ungesteuerten, in Teilen user generated Werbe-Dokumentarfilms. Claudio von Planta – der Dokufilmer – war selbst sehr erstaunt, dass man ihm keine Vorgaben gemacht hatte. Er hielt drauf, wenn ihm die Szenen passend schienen. Was den andauernden Kontakt mit den Bloggern angeht, die über das LEL Projekt gegen Cash berichtet hatten (so auch mir, siehe Disclosure) kann ich nur was zu mir sagen: Nach meiner Abfahrt aus Hamburg gab es keinen Kontakt mehr zum LEL Team, keine Infos, wie es weiter ging, was noch passierte. So habe ich auch über den Trailer nur per Zufall erfahren. Ob Honda mit Autobloggern in Europa in Kontakt steht, kann ich nicht sagen, ich vermute nur, dass man es auch da nicht sonderlich stetig und dauerhaft etabliert hat. Eine interessante Parallele zu meiner damaligen Erfahrung mit Alpha Romeo. Wie man sieht, die Automobilkonzerne bemühen sich zwar an vielen Stellen, so richtig rund ist die Sache noch lange nicht, was “Social Media” Kontinuität angeht.

Der Film wird btw am 21. Juli erscheinen und zwar Online. Dann wird es auch Zeit die zuständige Honda-Managerin Laura zu der ganzen Geschichte um ihre Meinung zu bitten.

Disclosure:
Honda hatte mir für die bloggende Teilnahme am LEL Projekt die Reise nach Amsterdam bezahlt und einen Obulus für die Berichterstattung gegeben. Hierbei nahm man keinen Einfluss auf meine inhatlichen Darstellungen. Die weitere Berichterstattung ist meine Sache allein und noch weniger mit Honda abgestimmt, nämlich gar nicht.

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Blog-Einnahmen publizieren ?

15.07.2010 / 18 Kommentare

Ich bin vor einigen Tagen auf einen Artikel mit der Überschrift “Veröffentlichung der eigenen Einnahmen – Guter Schachzug oder Eigentor?” gestoßen. Der Autor Peer Wandiger wägt zusammen mit seinen Lesern ab, ob man seine Blog-Einnahmen veröffentlichen sollte.

Ein Punkt fehlt mir in der Diskussion oder ich habe ihn übersehen: “Leuchtturm-Funktion”. Man kann zeigen, dass man mit Hilfe eines bzw. mehrerer Blogs einen Teil seines Einkommens bestreiten kann. Je nach Leser mag das höher oder niedriger erscheinen. Manchen genügt es bereits, dass man die Hostingkosten einspielt. Andere wiederum freuen sich, dass sie ihr Hobby finanzieren können.

Die Gretchenfrage für Interessierte ist natürlich eine häufig gestellte. Ebenso von Außenstehenden. Kann man “genug verdienen”? “Genug” ist wachsweich, halten wir uns daher an einen bestimmten Wert. Dem durchschnittlichen Einkommen (yadda yadda, ich weiß, es ist ein Durchschnitt). Der soll laut der Deutscher Rentenversicherung bei ca. 31.000 Euro brutto jährlich liegen (rund 2.500 Euro/Monat). Der Wert ist nicht wirklich allzu hoch, um das mit dem Bloggen zu erreichen. Wie das? Kann das sein, dass es so einfach ist? Womit hängt es zusammen, dass aus Bloggen als Hobby eine einkömmliche Arbeit werden kann?

Was muss man als Blogger tun, um diesen Wert zu erreichen?
1. Arbeiten & Lernen = Bloggen
2. Täglich 8 Stunden für einen unbestimmten Zeitraum

Was noch?
3. Niemand stürzt sich ins kalte Wasser, gibt seinen Job auf und legt wie ein Verrückter los. Man lässt es langsam angehen. Je nach Intelligenz und Geschick kann diese Phase rund 3-6 Monate andauern. Bis man sich entscheiden kann, an Fahrt aufzunehmen oder es sein zu lassen.

4. Am Anfang steht ein Plan. Manche denken, dass sie keinen brauchen, ihr Kopf sei Plan genug. Gut, dann werden die Learnings eben zufällig sein, was aber dem Zufall Vorschub leistet und vieles wird unterwegs verschenkt. Ich erschrecke regelmäßig, wenn ich mit klagenden Bloggern spreche, die völlig wirr argumentieren, was ging und nicht ging. Sie haben keinen Plan, ach… Ohne Plan kein Blick. Ein Plan zwingt zum Strukturieren, gezielten und bewussten Vorgehen. Nix mehr wirrie, sondern kopp. Der Plan muss zwingend die wichtigsten Eckpunkte enthalten. Auch wenn man zu Beginn vieles nicht weiß. Macht aber nichts. Was wären die Inhalte des Plans? So sollte man sich vorab erkundigen, ob überhaupt genügend Einnahmepotentiale zum Blog-Thema vorhanden sind. Bin ich am Thema so sehr interessiert, dass ich mich auf Dauer motivieren kann? Mache ich es nur, weil ich Geld verdienen will? Gibt es genügend passende Unternehmen, die Werbung im Netz schalten? Gibt es passende Affiliate-Programme? Kann man sich so positionieren, dass man von Unternehmen eingeladen wird, um als Experte seine Dienste anzubieten? Wo finde ich Quellen zum Blog-Thema? Wann starte ich mit welchen Themengruppen? Welcher Themenmix erreicht wen, wird es einen roten Faden geben? Gibt es auf Facebook und anderen Social Networks Personen und Personengruppen, die sich dafür interessieren? Interessiert sich die Presse für Dein Blog-Thema? Was muss man erreichen, um wahrgenommen zu werden (es geht nicht nur um Traffic)? Wieviel kann ich an Zeit investieren, an welchen Stellen setze ich zuerst an? Was kann ich nicht machen mangels Zeit? Was kann ich machen, wenn ich mehr Zeit habe? Priorisierung ist dabei A und O. Was kann man später erledigen, was spielt jetzt noch keine Rolle? Welche markanten Ziele setze ich mir und wie erreiche ich diese. Nicht alle Ziele sind zu jedem Zeitpunkt gleich wichtig. Wie lerne ich, von wem lerne ich, was lerne ich?

Ich möchte das jetzt nicht zu sehr ausbauen, habe ja versprochen, dass ich einen Blog-Businessplan erstellen werde. Wichtig ist an einem Plan, dass man sich bestimmter Zusammenhänge bewusst wird. Dass man nicht ziellos durch die Gegend bloggt, um sich nicht wie in der Tretmühle vorzukommen. Man lernt und agiert bewusst. Was den Spaß am Bloggen nicht einmal ansatzweise mindert. Im Gegenteil, man trainiert sich bewusst und wird besser als der Regionalliga-Kicker. Je mehr man kann und weiß umso mehr kann man auf der Klaviatur des Bloggens spielen, umso größer wird die Spielfreude sein.

5. Nicht “in the blog” denken, sondern “out of the blog” (siehe modern blogging). Niemand wartet auf Dein Blog, man sollte tunlichst auf Dritte zugehen

6. Kommen wir zum Plan zurück: In regelmäßigen Abständen sollte der Plan justiert, Ziele abgeglichen und neue Erkenntnisse notiert werden.

7. Wie lange dauert es?
Nach einem halben Jahr Lernphase sollte man wissen, was die wichtigsten Faktoren sind. Was nicht heißt, dass man ausgelernt hat. Nach einem Jahr weiß man, ob man sein Ziel jemals erreichen kann, um überhaupt ein Durchschnittseinkommen zu erreichen. Alles unter Jahr ist unrealistisch, solange man nicht ein Blog-Profi ist und ein neues Blog aufmacht. In der Regel dauert es 1-3 Jahre, um als bewusst bloggender Publizist das Durchschnittseinkommen iHv 31.000 Euro zu erreichen. Die Phase bis dahin ist sehr aufwendig, anstrengend und schweißtreibend.

8. Warum schafft man es dennoch nicht?
Viele wagen den Sprung vom Hobby nicht ins selbständige Dasein eines Publizisten. Das liegt eben und insbesonders daran, dass man von Teilzeittätigkeit nicht in eine Vollzeittätigkeit wechseln kann. Teilzeit-Bloggen heißt, dass man womöglich an die 1.000 Euro/Monat kommt. Dann ist auch schon langsam das Ende der Fahnenstange erreicht. Vollzeitbloggen heißt, dass man ca. 1-2 Jahre kontinuierlich weiter arbeiten muss, bis man das Durchschnittseinkommen und mehr erreicht. Wie soll man bis dahin die Einkommenslücke decken, wenn man nicht mehr “real” arbeiten geht?

Ein weiterer Faktor spielt eine große Rolle: Viele Blogger lernen nicht strukturiert, sie machen sich viele Zusammenhänge nicht bewusst. Bloggen heißt eben nicht nur Bloggen, sondern ein Großteil des Bloggens ist gerade zu Beginn Lernen und Ausprobieren und Lernen. Immer unter dem Aspekt des “Pro-Bloggens” betrachtet natürlich.

Andere wiederum “scheitern” an den mangelnden Einkommensquellen. Man kann sich noch so sehr anstrengen, aber der Markt ist zu klein, es gibt kaum Unternehmen, die Werbung online schalten, es gibt keine Affiliate-Programme, Google AdSense gibt mangels Traffic nicht genug her, man selbst sieht sich nicht in der Lage, Einkommensquellen an anderen Stellen aufzutun, das Blog dabei indirekt wirken zu lassen (das alte Spiel der Freelancer-Blogs).

Mit dem Thema “mangelndes Talent” bin ich von Natur aus vorsichtig. Es wäre dann ein Faktor, wenn Bloggen partout nicht zur Finanzierung des Lebenseinkommens dienen könnten. Oder der Wettbewerb so dicht ist, dass man mit herkömmlicher, guter, alter Arbeit nicht zum Ziel kommt. Da ich aber immens viele Lücken sehe, die noch nicht abgedeckt sind, kann ich es auf mangelndes Talent nicht zurückführen.

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Tom Alby über Suchmaschinen: Google versus Facebook und Twitter

15.07.2010 / 6 Kommentare

Tom Alby schätze ich, seitdem ich ihn kenne. Er ist ein ausgewiesener Suchmaschinenxperte und Autor mehrerer Bücher.

Was lag näher als ihn rund um die in letzter Zeit häufiger gestellte Frage “wird Facebook/Twitter/social search Google ersetzen” um seine Sicht der Dinge zu bitten. Here we go:

1. Hi Tom, stell Dich kurz unseren Lesern vor
Ich arbeite seit 1999 im Suchmaschinenbereich, zunächst auf Seite der Suchmaschinen (Lycos, Hotbot, Fireball, Ask.com), nun auf Agenturseite bei uniquedigital. Hier kümmer ich mich um Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinen-Advertising und Conversion Optimierung. Nebenbei bin ich als freier Autor und als Lehrbeauftragter an zwei Hochschulen tätig.

2. Kannst Du erklären, warum trotz Kenntnis der zentralen Google-Suchmechaniken, der Aufbau einer alternativen Suchmaschine Unmengen an Kapital verschlingt und warum Google womöglich einen uneinholbaren Vorsprung hat?
Im klassischen Information Retrieval (das ist sozusagen die Mutter der Suchmaschinen) spricht man von zwei Faktoren, Recall und Precision.

Stellt man eine Suchanfrage, so erwartet man, dass dafür alle existierenden relevanten Suchergebnisse angezeigt werden, das ist der Recall. Die Voraussetzung dafür ist, dass auch wirklich alle existierenden Seiten zu dem Thema erfasst (gecrawled) wurden, und das ist zum Beispiel das Problem von Bing. Bing hat nicht so viele Seiten im Index wie Google, und dementsprechend kann auch nicht gewährleistet werden, dass wirklich alle relevanten Ergebnisse angezeigt werden.

Das merkt man als Benutzer relativ schnell, wenn man nach seinem eigenen Namen sucht, was die meisten Benutzer tun, wenn sie eine neue Suchmaschine ausprobieren: Man weiß, welche Ergebnisse es geben sollte, und wenn da nicht alles vorhanden ist, was man kennt, dann verliert man das Vertrauen, dass die Suchmaschine es für andere Bereiche besser tun könnte.

Warum crawlt man nicht einfach das ganze Netz? Es gibt sehr viel Schrott im Netz, mehr als wirklich nützliche Seiten, gleichzeitig möchte eine Suchmaschine nicht nur einen möglichst umfassenden und auch “frischen” Index haben.

Die Ressourcen zum Crawlen sind allerdings begrenzt, sei es Zeit, sei es Bandbreite, seien es Festplatten. Bei meinem eigenen Crawler ist das Problem zum Beispiel, dass ich die Seiten schneller aus dem Netz holen als auf Festplatte schreiben kann, trotz Festplatten-RAID.

Hinzu kommt, dass man zum Teil erst merkt, dass man Mist gecrawled hat, wenn die Ressourcen schon verschenkt wurden, zum Beispiel, wenn der Crawler in die 89237. Wikipedia-Kopie gerannt ist, die mit AdSense-Werbung gepflastert wurde. Um dies zu verhindern, werden bereits vor dem Crawl Verfahren angewandt, die bestimmen, welche Links mit hoher Priorität verfolgt werden und welche nicht. Für diese Verfahren werden allerdings viele Informationen benötigt, zum Beispiel eine Historie von Domains, aber auch Wissen über die Backlinks sowie ein Qualitätsmaß für die Inhalte, die ansonsten auf der Domain liegen. Es kostet viel Zeit, dieses Wissen aufzubauen und eine intelligente Crawler-Steuerung aufzubauen.

Hier hat Google einen immensen Vorsprung: Es werden viele wichtige Seiten sehr oft und tief gecrawlt, neue Seiten werden schnell gecrawlt, wenn Google ihnen aufgrund der Verfahrenen einen Vertrauensvorschuss gibt. Natürlich crawlt Google auch noch viel Mist, aber in viele Sachen rennt Google nicht mehr planlos rein, sondern nutzt die dadurch gesparte Crawling-Ressourcen für wichtigere Seiten. Es wird aber eine Unmenge an Maschinen benötigt, um eine ausreichende Menge zu crawlen und diese Menge auch noch “frisch” zu halten.

Der zweite Faktor, Precision, dreht sich um die Genauigkeit der Treffer in den Suchergebnissen, wieviele davon sind relevant? Auch hier hat Google einen immensen Vorsprung, denn durch die Benutzung der Suchmaschine wird diese besser. Natürlich misst Google, wie häufig ein Suchergebnis angeklickt wird, und auch andere Faktoren wie die Absprungrate von einer Seite könnte Google einbeziehen. Aufgrund der vielen Nutzer, die Google jeden Tag ansteuern, kann Google außerdem jederzeit viele Tests mit kleinen Nutzergruppen durchführen, die zum Teil nicht mal etwas davon mitbekommen, und so das Produkt ständig verbessern.

3. Was hälst Du von den Annahmen und Berichten aus der jüngsten Zeit, dass sowohl Twitter wie auch Facebook an der Googleschen Suchdominanz kratzen? Kann es sein, dass menschliche realtime-Gespräche das Suchverständnis zu einer social search machen und damit Google auf Dauer das Nachsehen hat?
Nein, Facebook & Co werden zumindest in dieser Hinsicht überschätzt. Es gibt genug Bereiche, bei denen wir zuerst bei Google suchen und nicht jemanden bei Facebook befragen würden, zum einen, weil es niemanden etwas angeht (z.B. bei Krankheitssymptomen), zum andern weil man nicht warten möchte, bis der Spezialist im Freundeskreis online ist, wenn man überhaupt einen im Freundeskreis hat. Ich werde auch nicht auf Facebook nach Geschenken für meine Freundin suchen, schließlich soll sie es nicht mitbekommen :-)

Sicherlich ist es dennoch so, dass wir der Empfehlung eines Freundes vertrauen, der gute Erfahrungen gemacht hat mit einem Produkt oder einer Dienstleistung, und es ist einfacher, einer solchen Empfehlung zu folgen als sich selber der überfordernden Vielfalt an Suchergebnissen auszusetzen. Google wird deswegen aber nicht signifikant Traffic an Facebook abgeben, denn es ist IMHO kein entweder/oder, sondern ein sowohl als auch. Viele Suchen sind recherche-orientiert, d.h. wir versuchen über ein Thema möglichst viel herauszufinden, und da wird Facebook ein Teil von sein.

Ich glaube außerdem, dass Facebook vielen Foren Traffic nehmen könnte, denn bei vielen Themen schaut man sich die Diskussionen in Foren an, um die Meinungen anderer einzuholen, was nun vermehrt auf Facebook stattfindet. Allerdings ist es nicht so, dass man in seinem Freundeskreis einen Experten für alles hat, so dass auch Foren weiterhin ihre Daseinsberechtigung haben werden.

Ich glaube aber auch, dass Facebook hier auch auf einer anderen Ebene überschätzt wird: Nicht alle Benutzer geben wirklich spannende und wertvolle Informationen preis, wie auch in den Foren und bei Wikipedia gibt es eine kleine Gruppe, die viele neue Informationen bereitstellt, einige, die das dann weiter verbreiten und dann eine Vielzahl, die nicht über das Foto ihres Mittagessens oder das Beobachten anderer hinauskommen. Um es in der Sprache des Information Retrievals zu halten: Es gibt nicht ausreichend Recall für jedes Informationsbedürfnis.

4. Was denkst Du, in welche Richtung “Suche” technologisch marschiert? Wird alles so bleiben, wie es ist?
Suche wird immer mehr “ambient” werden, sie wird Teil vieler Geräte und Anwendungen werden, und sie wird nicht immer so aussehen wie Google. Das ist keine Überraschung. Spannend wird eher die Frage, wie diese Interfaces aussehen werden.

Apple hat 1987 die Vision eines Knowledge Navigators in einem Kurzfilm formuliert (siehe

http://www.youtube.com/watch?v=3WdS4TscWH8, aber Vannevar Bushs Memex von 1945 war hier sicherlich Vorbild), und wir sind immer noch meilenweit entfernt davon.

Momentan müssen die Benutzer die Kompetenz besitzen, gute von schlechten Informationen zu unterscheiden, und da sehe ich bei meinen Studenten, dass diese Kompetenz (noch) nicht vermittelt wird, wenn sie in die Uni kommen. Eine Schnittstelle, die Suchanfragen nicht nur per Spracherkennung versteht (das gibt es schon), sondern auch wie in diesem Beispiel sprachlich geäußerte Zusammenhänge erfassen und die Antworten darauf abstellen kann, ist noch reine Vision, da werden auch das semantische Web und Wolfram Alpha in den nächsten 5 Jahren keine Abhilfe schaffen. Allerdings wird es auch mit einem solchen Interface das Problem geben, dass nicht jede Suchanfrage eindeutig beantwortet werden kann, denn welche ist denn zum Beispiel die beste Digitalkamera bis 500 Euro?

Eine spannende Frage würde bei so einem Interface natürlich auch sein, wie damit Geld verdient werden kann, wenn es keine Sponsored Links mehr gibt :-) Man stelle sich vor, der Professor in dem Video würde jedes Mal erst eine Werbung sehen müssen, bevor er die gewünschten Informationen erhält.

Ich wünsche mir außerdem mehr Vernetzung von Informationen, mein Navi soll mir nicht nur sagen, wo die günstigste Tankstelle in der Nähe ist, sondern ob es sich auch lohnt, einen kleinen Umweg für eine günstigere Tankstelle zu machen, und ob ich es bei meinem Fahrstil überhaupt dahin schaffe. Die Informationen sind alle irgendwo vorhanden, vernetzt sind sie nicht.

Tom, herzlichen Dank für Beantwortung meiner Fragen!!

An dieser Stelle ein passender Zusatzhinweis zum obigen Interview: Auf Stern.de findet Ihr einen Artikel über Amit Singhal, einen der wichtigsten Google-Mitarbeiter im Bereich Google Suche. Der Artikel bietet einen Einblick in die technologischen Herausforderungen von Suchanbietern. Ein weiterer, passender Link: Internet-Nutzer suchen Alternativen zu Google (via GBuzz).

WM 2010

11.07.2010 / 6 Kommentare

Spanien ist Weltmeister, Gratulation, Deutschland hat klasse gespielt und für mich war es seit ich mich zurückerinnern kann (1974 erste Erinnerung) die mit Abstand langweiligste WM. Die große Mehrheit der Spiele war einfach nur lahm. Ich hoffe auf 2014.

Google steigt bei Zynga ein

11.07.2010 / 1 Kommentar

laut Techcrunch hat Google einen dicken Batzen bei Zynga investiert, es wird vermutet, dass es sich um 100-200 Mio USD handelt. Zynga hat angeblich im ersten Halbjahr diesen Jahres 350 Mio USD umgesetzt, für 2011 wird die 1 Mrd USD Marke angepeilt. Zynga dürfte damit eine wirtschaftshistorische Marke durchbrochen haben, in kürzester Zeit zu einer 1 Mrd Dollar Company geworden zu sein, wenn mich nicht alles täuscht. Zynga? Ist mit Spielen wie MafiaWars und Farmville auf Facebook extrem erfolgreich unterwegs.

Wie ich bereits angekündigt hatte, habe ich Zynga und GameStar (die deutsche Spielezeitschrift) auf dem Radar wegen einem Interview in Richtung Social Gaming. Schauen wir mal, ob Zynga überhaupt antwortet.

DRadio Wissen – Online Talk

10.07.2010 / 1 Kommentar

Der Deutschlandfunk, genauer gesagt DRadio Wissen hatte mich zur Premiere Ihrer Sendung Online Talk eingeladen. Die Sendung lief heute zwischen 11-12 Uhr und es ging um vielfältige Themen, nicht nur um meine beiden Blogs (Ex-Basic Thinking, Written in Basic). Auf der Seite findet Ihr den Podcast rechts in der Sidebar und könnt Euch so nachträglich die Sendung anhören (direkter Download). Merci, DRadio Wissen!

Besonders freut es mich, dass ich auch auf NordkoreaInfo.Wordpress.com eingehen konnte. Tobias Don hatte auf der Facebook-Seite “neue Blogger & Blogs” sein Blog erst vor wenigen Tagen vorgestellt. Da mir die Ausrichtung des Blogs sehr gut gefällt, habe ich mir dieses folgerichtig zur Sendung ausgewählt. Tobias hat sich mittlerweile per Mail bedankt, das freut mich ganz besonders, danke zurück, dass ich Dein Blog vorstellen konnte!

Worauf sind wir noch eingegangen?
- Die Aussprache meines Namens
- Kurzgeschichte meiner Blogs
- Verkauf meines Blogs
- Shitstorms
- Copyright
- Facebook
- Twitter
- Google
- Zukunft der Musikbranche
- Journalismus
- Scroll Edition
- Doodle

Bleibt DRadio Wissen treu, die suchen Blogger und andere Internetbewohner, die sie gerne in ihrer Sendung vorstellen würden. Einfach über @DRadioWissen kontakten oder aber per Mail.