Thomas Schwenke (RA) hat bereits darauf hingewiesen, dass der Einsatz des WordPress-Plugins Akismet – um sich vor Spammern zu schützen – nicht datenschutzkonform ist. Nicht in Deutschland. Seufz.

Nun gibt es ein Plugin, auf das Thomas hinweist (mit Akismet-Plugin WordPress rechtssicher macher) , das dieses Problem behebt. Das Plugin für das Plugin schützt die Datenschützer und Abmahngeilen vor dem Datenschutz, sozusagen. Seufz.

Es nennt sich Akismet Privacy Policies. Und wird dem Kommentator eine Checkbox inklusive Erklärungstext präsentieren, die er anzuhaken hat. Er wird nämlich informiert, dass seine „Daten“ in die USA geflogen werden. Ob das so OK für ihn sei? Wenn nicht? Kann er seinen Kommentar nicht absetzen. Seufz.

Unternehmen, die WordPress-Blogs und Akismet einsetzen, werden wohl nicht umhin kommen, diese Rechtstür zuzumachen. Private? Ich weiß nicht.

Seufz, seufz, seufz. Seit dieser unseeligen Diskussion/Aktion, dass die IP ein wichtiges Datengut sei, man blabla und blibla und blubberblub machen müsse, geistern Datenschutzerklärungen im Netz herum, Fragen, ob man zu Tode abgemahnt wird, wenn man Statistiktools einsetzt, gar der Webserver per se die IP-Adresse protokolliert und damit blabla sei, und ob dieses oder jenes Facebook-Plugin rechtssicher sei, und und und… seufz.

Ich will doch nur bloggen…

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