folgendes ist passiert, das mir das Salzwasser ins Auge getrieben hat:
Ein Nachbar hat sich von mir helfen lassen, einen neuen Kühlschrank in seine Wohnung hochtragen zu lassen. Er hatte mir Kuchen und Kaffee als Dank versprochen. Nachdem das erledigt war, bin ich wieder in meine Wohnung. Kurze Zeit später klingelte es an der Haustür. Der Nachbar streckte seine Hand aus, er wollte mir Geld geben zum Dank. Um die 50 Euro müssen es gewesen sein!!

Oups, ich hatte das dankend abgelehnt, das konnte ich nicht annehmen. Zumal es ihm finanziell nicht sonderlich gut geht. Ich schloss die Tür wieder und musste heftigst schlucken. Einige Wochen zuvor war er der Einzige, der mir bei Eiseskälte geholfen hatte, in die verschlossene Wohnung zu kommen (Schlüssel vergessen…) und meine Kinder zu sich genommen hatte, so lange bis der Schlüsseldienst kam. Die anderen Nachbarn hatten nix dergleichen getan, obgleich ich um Hilfe gebeten hatte.

Gretchenfrage: Wie kommt es, dass Menschen, die nicht viel haben, so großzügig wie auch hilfsbereit sind, während die anderen -so meine Erfahrungen-, denen es gut geht, geizig sind, so gut wie nicht helfen und Angst haben, ihren Wohlstand zu verlieren??? Wer wenig hat und dennoch gibt, das ist für mich weitaus menschlicher und beweist Größe.

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