Entries from October 2009

Buzzcamp 5 in Frankfurt am 07.11.

28.10.2009 / 3 Kommentare

ich habe gerade die Bestätigung reinbekommen, dass wir das fünfte Buzzcamp in den Räumlichkeiten der Trimedia Communications Deutschland GmbH in der Hanauer Landstraße 175, 60314 Frankfurt am Main veranstalten können.

Es wird sich dabei um eine knackige, eintägige Veranstaltung handeln. Schwerpunkt ist die Ausarbeitung von Masken (Scribbeln, Wireframes) in kleinen Gruppen á 2-3 Mann, wobei die Teilnehmer alle x Minuten rotieren werden, so dass ein steter Austausch an Feedback ermöglicht wird. Jeweils ein Konzeptionierer bleibt dabei stets an seiner Sache dran und rotiert nicht. Beschreibe ich genauer auf dem Buzzriders Blog. Das beruht auf einer Simulation, die sehr erfolgreich auf dem vierten Buzzcamp in Düsseldorf vollzogen wurde und sehr effizient war. Mache nun den Mixxt-Eintrag fertig und erkläre das Procedere.

Es wird hart, aber launig:) Wir werden uns von 10 Uhr morgens bis 10 Uhr abends rinbeißen. Wer Interesse hat, sein Brain bis ans Limit zu fordern, möge sich auf buzzriders.mixxt.com anmelden (heute roger) und auf dem Buzzriders Blog das Verfahren reinziehen. Dazu werde ich einige Findings posten, damit Ihr ein Bild bekommt, in welche Richtung Buzzriders nun tatsächlich läuft. Es ist immens wichtig, das vorher zu inhalieren, bevor Ihr Euch an die Herausforderungen heranmacht. Stay tuned.

Und herzlichen Dank an Trimedia für die Räume!

Convention Camp in Hannover

27.10.2009 / 12 Kommentare

Andy Lenz/T3N hat mich gefragt, ob ich nicht für das Convention Camp auf meinem Blog trommeln könnte. Kann ich;)

Das Convention Camp findet am 26.11.09 in Hannover statt, Plan ist, dass 1.000 Teilnehmer zum CC kommen. Inhaltlich soll es um was gehen? Mal abschreiben (STRG+C)
• Visionen für das Internet der Zukunft
• Social Media: Relevanz und Strategien
• E-Commerce 2.0
• Online-Marketing: Trends und Erfolgsrezepte
• Informationsarchitekturen der Zukunft

Unter anderem heißt es in der Mail vom Andy:
Gerne kannst du z.B. 3 Eintrittskarten über einen Blogeintrag zum Event in den Kommentaren verlosen (kosten regulär 199 Euro). Der Event ist übrigens für Schüler, Studenten, Freelancer und Firmen unter 5MA 4free!
So, Ihr, legt mal los, damit Ihr ein Ticket für mau bekommt. First come first serve!

Ich bin dabei, sehen wir uns dort? Halte zusammen mit Nicole die Session “”Wie bringe ich das richtige Chaos in die Gründung mit ein?” / Subtitel: “Wikinomics-Prinzipien anhand der Buzzriders-Gründung erklärt, eine Gegenüberstellung von Theorie und Praxis”.

Dubrovnik

24.10.2009 / 1 Kommentar

netterweise wurden Nicole und ich vom Edelreiseveranstalter 029 zu einem dreitägigen Hoteltest nach Dubrovnik ins Hotel Kazbek eingeladen, einem 5 Sterne Hotel.

Der Hotelbericht folgt separat, soweit erstmal einige schnell geschossene Bilder von der Umgebung und dem Hotel selbst, einfach dem Link zum Album auf Photobucket folgen.

Kein Neid, das Wetter war gestern zum Heulen, ohne Ende Regen, heute ist es etwas schöner, allerdings immer noch bewölkt. Tja, morgen wird es vielleicht etwas sonniger, warm ist es eh nicht mehr, um die 18-20 Grad:)

Cafehaustalk No. 11

20.10.2009 / 8 Kommentare

wir treffen uns am Dienstag, den 20.10 im Cafe Leidenschaft (Nordend), Berger Str. 79, 60316 Frankfurt, ab 19:30 Uhr zu einem sinnlosen Zusammensein. Verboten ist alles, wer Sinn mitbringt, warum wir zusammen kommen. Kommen tun? Web-Interessierte, Technofuzzies, Twitter-Aliens und gar Analoge? Grund? Sagte ich nicht was von Sinn? ;)

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Hallelujah

15.10.2009 / 14 Kommentare

Hallelujah ist ein Lied des kanadischen Singer-Songwriters Leonard Cohen. Es wurde erstmals 1984 auf dem Album Various Positions veröffentlicht. Eine deutlich abweichende Version findet sich auf Cohen Live von 1994. Es existieren zahlreiche Coverversionen anderer Musiker, die in vielen Filmen und Fernsehserien verwendet wurden. Dadurch ist Hallelujah eines von Cohens bekanntesten Stücken. (Wikipedia)

Habe mir einige Interpretationen angeschaut, doch die mit Abstand beste Version hat ein gewisser Jeff Buckley performed (ein britisches Magazin meint sogar, es sei eines der besten Songs ever):

Wikipedia über Jeff Buckley (der übrigens wie ich im November 66 geboren wurde) und seinen Tod:

Im Mai 1997 hielt sich Buckley in Memphis, Tennessee, auf, um an seinem zweiten Studioalbum My Sweetheart the Drunk zu arbeiten. Den Abend des 29. Mai kurz vor der ersten Probe zum neuen Album mit seinen Bandkollegen machten er und ein Freund am Ufer des Wolf River halt. Spontan ging Buckley voll bekleidet ins Wasser und kam bis zur Mitte des Flusses, wo ihn die Bugwelle eines Schiffes unter Wasser zog und er dabei ertrank. Die Leiche des 30-jährigen wurde erst fünf Tage später gefunden. Laut Obduktionsbericht befanden sich kein Alkohol und keine Drogen in seinem Körper.

Update: macmenace weist mich im Kommentar darauf hin, dass der Kerle da oben nicht Jeff Buckley ist, sondern der hier (macht nix, der da oben singt die Version klasse, der echte Jeff da unten nicht minder schlecht, also haben wir zwei super Interpretationen)

Wenn Ihr weitere Interpretationen dieses Songs sucht, werdet Ihr bei Off The Record.at fündig:
http://offtherecord.at/?p=1661 und http://offtherecord.at/?p=746

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Screens vom Palm Pre

14.10.2009 / 16 Kommentare

palm preich habe netterweise über einen Kontakt von Ritchie Pettauer, den ich auf dem Almcamp kennengelernt habe, ein brandneues Palm Pre Smartphone von O2 (O2-Produktseite) zum Testen bekommen. Vorab: Das Ding rockt, bin extrem zufrieden damit. GPS, WLAN, Bluettooth, UMTS, Multitouch, Multitasking, und und und.

Btw, nette Story am Rande: Gestern hatte ich versucht, das Palm Pre an den Netzstecker zu halten, damit es per angepriesener und obercooler Induktion (“Funkstrom” á la Tesla) statt klassischer Kabelverbindung aufgeladen wird. Vergeblich! Des Rätsels Lösung? Nun ja, dafür brauchts einen speziellen Adapter, den ich nicht habe. Hätte noch lange das Pre dranhalten können:))

Es stellt sich fast schon wie beim iPhone ein wohliges Gefühl der Begeisterung ein. Werde damit noch etwas spielen, bevor ich mehr schreibe. Da aber Bilder mehr als Worte sagen, einige Screenshots (Anleitung) von der Palm Pre Oberfläche. Die mit Gesten bedient wird, inklusive Multitouch (zB mit zwei Fingern eine Ansicht vergrößern) und Doubleclick (um einen Text auf einer Webseite lesegerecht heranzuzoomen).

Der Startscreen, unten die editierbare Startleiste mit 4 Apps (Telefon, Mail, Tweed und Browser) inkl. dem “Startmenue”-Button (ganz rechts). Man sieht zudem drei offene Applikationen im Hintergrund, Mail, Tweed (einen Twitter Client für Pre, kann ich nur empfehlen) und Facebook (Browser auf Webkit-Basis). Sprich: Das ist das, was Palm als Multitasking bezeichnet. Man muss nicht wie beim iPhone eine App blöderweise schließen, um in die andere zu gelangen. Einfach “verkleinern” (Druck auf einen Knopf am Pre), damit wird die App auf dem Startscreen als “Thumbnail” abgelegt, später mit dem Finger hinscrollen, antippen und wieder aufrufen. Wenn man die App schließen will, wischt man mit dem Finger die App nach oben aus dem Screen, so easy geht das, dass mir erstmals das Schließen einer Applikation regelrecht Spaß macht.
Palm Startseite

Die eigentliche Kernfunktion eines Smartphones bleibt immer noch das Telefonieren, was so auf dem Pre ausschaut (Adressbuch und Anrufliste sind natürlich vorhanden, wenn Bild zum Anrufer hinterlegt, wird dieses beim Call angezeigt):
Telefonieren

Dann die Programme, die auf dem Pre vorinstalliert sind (plus zwei Sonderapps, die ich mir aus dem App-Store mittlerweile installiert habe, eine Wetter-App und Tweed). Man kann die Icons nach Belieben verschieben. Dazu stehen drei Screens zur Verfügung:
Programme
Programme
Programme

Eine Kamera inkl. Blitz hat das Teilchen auch, leider keine Videocam (Videos können abgespielt, aber nicht aufgenommen werden, snief). Die Cam löst übrigens auffallend schnell den Schuss aus. Die Bildergallerie:
Kamera

Ok, drei Screens habe ich noch:)

Die Wetter-App, die ich mir aus dem App-Store von Palm kostenlos heruntergeladen habe:
Wetterapp

Und der App-Store selbst, der leider leider nicht sonderlich gut ausgestattet ist, was die Auswahl angeht. Kein Vergleich zum App-Store vom iPhone, der dagegen gigantisch ist. Immerhin ist der Store besser als der von Android-Phones, was die Vorschaubilder der Apps angeht, die ich superwichtig finde:
appstore palm pre
appstore palm pre

wie war das früher, so ohne Internet?

04.10.2009 / 22 Kommentare

Wenn man gedanklich das gesamte Internet abschaltet und sich vorstellt, es gäbe weder Chat, Mail, Blogs, Facebooks, Foren, IRC, nichts mehr, wie konnten die Menschen damals ohne das Netz und dessen Kommunikationstechniken überleben? Nun gut, es ist keine Überlebensfrage im unmittelbaren Sinne, dennoch werden sich die Menschen zunehmend fragen, was für komische Faltkarten aus Papier verwendet wurden, um sich zu orientieren. Wie man wohl Treffen vereinbart hat? Wie lange man gebraucht hat, um sich über das Tagesgeschehen vor Ort und global zu informieren? Wieso man in Läden ging, um einzukaufen? Wo hat man sich über die Vor- und Nachteile eines Produkts bzw. Qualität einer Firma erkundigt? Viele Kulturtechniken werden museumsreif erscheinen. Und man wird zunehmend Schwierigkeiten haben zu verstehen, warum das Wirtschafts- und Lebenstempo gefühlt zugenommen hat (es ist eben nicht nur der zunehmenden Mobilität von Menschen geschuldet, sondern und vaD dem informationstechnischen Austausch).

Ich bin gespannt, es müsste doch jetzt schon erste Webseiten geben, die aufzeigen, wie der Mensch ohne Internet gelebt hat und was dazu gehört hat. Kennt jemand welche? Oder fallen Euch erstaunliche Vergleiche ein, wie es früher war, was damals heute kaum denkbar ist?

Warum ich das so spannend finde? Einerseits macht man sich viele Dinge nicht bewusst, wie wichtig manches war und andererseits zeigt der Kontrast auf, wo und in welche Lebensbereiche das Internet vorgedrungen ist und welche Bedeutung es zunehmend gewinnt, aber auch welche Kulturtraditionen im alltäglichen Leben es verändert hat. Halten wir dies nicht fest, werden wir vergessen, wie es war und nachfolgende Generationen werden sich bestimmter Mechanismen nicht mehr klar. Das alleine den Geschichtsforschern zu überlassen ist zu wenig.

Siehe ähnliche Gedanken im 0xEFBBBF’s Blog “Die Freiheit und Zukunft des Internets“. Und Robert Lender verbringt seinen Tag, ohne dieses komische Internet.

Almcamp 09

04.10.2009 / 9 Kommentare

almgadgetsohne viele Worte: Es war eins der besten Barcamps ever, zugleich das höchste on the top of the world auf 1.600 Meter Höhe. In Gmünd auf dem Maltaberg (ein wow-Foto). Einen ganz herzlichen Dank an die Organisatoren, Monika Meurer, Achim Meurer (Foto von den Meurers) und Alexander Kühnel. Es wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.

Wir konnten in der Almhütte (siehe geniale Panoramafotos) gemeinsam an allen Sessions teilnehmen, die eben nicht auf verschiedene Räume verteilt waren. Und dank Richtfunkantenne gab es sogar Internet oben auf der Alm, wow!

Die Leute waren allesamt fantastisch, es hat mir eine unglaubliche Freude bereitet, sich mit ihnen auszutauschen, Einblicke speziell in das österreichische Netzleben zu bekommen (so zB war ich von Geek-Bauer Heinrich fasziniert, der von seinem Hof aus twittert, hier ein Foto, wie Nicole Heinrich weitere Tipps für Twitter gibt. Seine Blogeinträge machen Laune btw;). Anbei auch ein Gruppenfoto aller Teilnehmer.

Nebst dem extrem guten und zugleich erdenden Gegensatz aus Location -die ganz und gar untechnisch daherkommt- und dem Haufen Internetpros -ausgestattet mit einer Armada an Gadgets- war es für mich etwas ganz Besonderes, mit meinem Schatz aus Hannover (Pic) hinzufahren, mitten in der Nacht bei finsterster Dunkelheit und dickstem Nebel mit dem Auto hochzufahren, um gegen 04:30 Uhr von Karin, der guten Seele der Almhütte, empfangen und bedient zu werden (was für eine Servicementalität!), drei herrliche Tage bei Sonnenschein dort zu verbringen und wieder gemütlich heimzufahren. Die Fahrt hoch auf die Alm war quasi Ralley-reif (siehe Route auf GMaps): Du siehst wegen dem Nebel und der Dunkelheit die Hand vor Augen nicht, gegen 04:00 Uhr früh kämpft man sich 1.600 Meter hoch, irgendwo links oder rechts gehts hunderte von Metern steil runter, Nicole hält das iPhone mit geöffnetem GMaps hoch und sagt die nächste Kehre an, man hofft, dass man nicht die richtige Abzweigung verpasst und kommt irgendwann erleichtert an. Zwei Almcamper hielten eigens die Stellung, Wranner und Schneeengel, ebenso die bereits erwähnte Karin, die uns mit Schnitzel, Käse und Brot wieder gestärkt hat. Ich sag nur “tschacka”, einmalig sowas:))

Ganz lustig sind auch die Effekte für “Flachländer”: In der Höhenluft wird man müde und bekommt zugleich einen Bärenhunger ohnegleichen. Bei einigen machte sich mehr die Müdigkeit breit, bei anderen eher der Hunger (mein Abendessen am Samstag war sagen wir mal reichhaltig an Nährstoffen:). Was aber absolut Spitzenklasse war: Am Sonntag verabschiedeten sich alle Teilnehmer, so blieben Nicole und ich ganz alleine auf der Almhütte, schlossen brav alles ab, machten den Stromgenerator aus, schliefen seelig ein und verbrachten am Tag darauf bei strahlenden Sonnenschein einen ruhigen und entspannten Vormittag auf der Alm.

Ich denke, das Video von Schneeengel (Blog) bringt das Almcamp 09 sehr gut herüber, superb zusammengeschnitten und vertont:

- weitere Berichte vom Almcamp
- über 1.000 (!) Fotos

Ich kann nur hoffen, dass es 2010 erneut ein Almcamp geben wird, ein absolutes Highlight in der Barcamp-Szenerie!!! Und die Chancen stehen gut:)